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Natur

19.07.2019

Bienenseuche: Sperrbezirk auch in Beuern

Nachdem die Amerikanische Faulbrut in Türkenfeld nachgewiesen wurde, gelten Teile des Landkreises Landsberg als Sperrbezirk.

Die Faulbrut breitet sich weiter aus. Auch der Landkreis ist von den Folgen betroffen

Die Bienenseuche Amerikanische Faulbrut breitet sich aus: Das Veterinäramt Landsberg teilt mit, dass nach Ausbruch der Amerikanischen Faulbrut in einem Betrieb in Türkenfeld (Landkreis Fürstenfeldbruck) auch im Landkreis Landsberg ein weiterer Sperrbezirk eingerichtet werden muss. Betroffen sind der Greifenberger Ortsteil Beuern sowie Waldstücke im östlichen Gemeindegebiet von Geltendorf und Eresing.

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Die vorhandenen Bienenvölker werden auf das Vorhandensein des Erregers untersucht. Der Sperrbezirk bleibt dabei so lange bestehen, bis alle Untersuchungen abgeschlossen sind und ergeben haben, dass es keine weiteren Fälle gibt. Bewegliche Bienenstände dürfen von ihrem Standort nicht entfernt werden. Bienenvölker, lebende oder tote Bienen, Waben, Wabenteile, Wabenabfälle, Wachs, Honig, Futtervorräte, Bienenwohnungen und benutzte Gerätschaften dürfen nicht aus den Bienenständen entfernt werden. teilt das Landratsamt mit. Eine Ausnahme von diesem Verbringverbot gilt allerdings für Honig, der nicht zur Verfütterung an Bienen bestimmt ist, sondern als Lebensmittel verwendet werden soll. (lt)

Alle im Sperrbezirk ansässigen Imker werden aufgefordert, ihrer gesetzlichen Verpflichtung nachzukommen, die im Sperrgebiet vorhandenen Bienenstände beim Veterinäramt unter Telefon 08191/129-1374 zu melden.

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