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Hurlach

30.11.2017

Der Spitzenreiter war über 100 km/h zu schnell unterwegs

Bei einer groß angelegten Kontrollaktion auf der B17 sind der Polizei viele Temposünder ins Netz gegangen.
Bild: Alexander Kaya (Symbolbild)

Eigentlich wollte die Polizei auf der B17 nur den Güterverkehr kontrollieren. Es wurde aber auch geblitzt - mit erschreckendem Ergebnis. Viele Fahrer verlieren ihren Schein.

Diese Bilanz regt zum Nachdenken an. Bei einer groß angelegten Geschwindigkeitskontrolle auf der B17 bei Hurlach sind am Mittwoch zahlreiche Verkehrsteilnehmer negativ aufgefallen. 2040 Fahrzeuge wurden erfasst. 77 Fahrer verloren sogar ihren Führerschein.

Eigentlich wollte die Polizei zwischen 9.30 und 12.30 Uhr in Fahrtrichtung Landsberg im Bereich Hurlacher Heide den Schwerlastverkehr kontrollieren. Hierzu war der Gefahrguttrupp des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord und des Bundesamtes für Güterverkehr zusammen mit Beamten der Polizeiinspektion Landsberg und der Verkehrspolizei Fürstenfeldbruck im Einsatz. Die Kontrollstelle befand sich auf dem Parkplatz Hurlacher Heide.

Das erwartet die Temposünder

Um diese Stelle zu sichern und den Verkehr herunterzubremsen, wurde ein Geschwindigkeitstrichter installiert. Die Beschilderung begann 1200 Meter vor der Kontrollstelle mit der Beschränkung auf 100 Stundenkilometer mit dem Hinweis „Verkehrskontrolle 1200 Meter“. Danach wurde das Tempo auf 80 beziehungsweise 60 Stundenkilometer gedrosselt. Und in diesem Bereich wurde nun auch das Tempo aller Verkehrsteilnehmer gemessen.

Ergebnis: In den drei Stunden passierten 2040 Fahrzeuge die Messstelle. 351 von ihnen wurden beanstandet, 139 erhielten eine Verwarnung. 212 Verkehrsteilnehmer wurden wegen zu hoher Geschwindigkeit angezeigt – 77 von ihnen waren mit mehr als 40 km/h zu schnell unterwegs und bekommen ein Fahrverbot. Trauriger Spitzenreiter bei erlaubten 60 km/h war ein Fahrer mit Tempo 168.

Die Betroffenen erwartet nun ein Ordnungswidrigkeitenverfahren, im Fall der Fahrverbote Geldbußen zwischen mindestens 160 bis 1200 Euro zuzüglich ein bis drei Monate Fahrverbot und Punkte in Flensburg.

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