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Landtagswahl

21.02.2018

Die ÖDP setzt auf Erfahrung

Bei der Nominierungsversammlung (von links): Hanns-Dieter Schlierf, Steffen Gölzner, Robert Sedlmayr, Wolfgang Buttner, Rolf Schneidenbach, Dieter Kreis, Karin Kuret und Stefan Meiser.
Bild: Sedlmayr

Die Umweltpartei tritt mit Robert Sedlmayr und weiteren Kommunalpolitikern als Kandidaten an

Jetzt hat auch die ÖDP ihre Kandidaten für die Landtags- und Bezirkstagswahl am 14. Oktober nominiert. Als Direktkandidat für die Landtagswahl im Stimmkreis Landsberg-Fürstenfeldbruck/West wurde Robert Sedlmayr aufgestellt. Er ist Kreisrat und Zweiter Bürgermeister von Geltendorf. Sedlmayr wurde von den anwesenden Delegierten einstimmig gewählt, meldet die ÖDP. Der 51-jährige Bankfachwirt setzt bei seinem ersten Antreten für die Landtagswahl auf seine 25-jährige Erfahrung in der Umwelt- und Kommunalpolitik. Er ist seit 15 Jahren Vorsitzender des Solarvereins Geltendorf. Sedlmayr ist Vater von vier Kindern und passionierter Rennradler.

Schwerpunkt seines Wahlprogramms sei die Umsetzung der Energiewende und konsequenter Umwelt- und Verbraucherschutz in Bayern. Die Streichung der von der Staatsregierung durchgesetzten „10H-Regelung“ steht ganz oben auf seiner Agenda. Durch diese Beschränkungen sei der Ausbau der Windkraft gerade in Bayern nahezu zum Erliegen gebracht worden.

Sedlmayr ist sich zudem sicher, dass die große Mehrheit der Bürger und der bäuerlich wirtschaftenden Landwirte keine tierquälerische Massentierhaltung will und gegen den Einsatz von Glyphosat auf den Feldern ist. „CSU, SPD, FDP und die Freien Wähler vertreten in dieser Frage ausschließlich die Interessen der Nahrungsmittelkonzerne, keineswegs den Willen der Bürger“, meint Sedlmayr. Auch die Grünen seien in der Landwirtschaftspolitik und beim Verbraucherschutz nur ein „laues Lüftchen“, so der Kandidat weiter. Die ÖDP, die sich selbst als konservative Umweltpartei versteht, stehe für die konsequente Umstellung der landwirtschaftlichen Förderprogramme hin zur Bewahrung der bäuerlichen Landwirtschaft mit gesunden und umweltfreundlichen Produkten.

„Die Bürger haben im Oktober die sich nur alle fünf Jahre bietende Chance, ihre Vertreter im Landtag zu wählen. Aus meiner vollsten Überzeugung appelliere ich an die von den etablierten Parteien enttäuschten Wähler, die ÖDP in den Landtag zu wählen und damit eine konservative Alternative zu den Grünen im Landesparlament zu etablieren“, so Sedlmayr. Ziel sei auch, die Zahl der im Bezirkstag sitzenden Mandatsträger der ÖDP (aktuell zwei) auszubauen.

Die ÖDP setzt dabei auf ein Team von langjährig kommunalpolitisch tätigen Mitgliedern. So werden sich neben Sedlmayr der Landsberger Stadtrat Stefan Meiser, der Fürstenfeldbrucker Stadtrat Dieter Kreis und der Landsberger Kreisrat Wolfgang Buttner auf der oberbayerischen Landtagsliste der ÖDP bewerben.

Rolf Schneidenbach aus Landsberg ist Direktkandidat für die Bezirkstagswahl. Unterstützt wird er von den Listenkandidaten Hanns-Dieter Schlierf (Kreisrat aus Egling), Steffen Gölzner (Gemeinderat in Egling) und Karin Kuret aus Landsberg, die 2017 Bundestagskandidatin war. (lt)

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