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Kommunalwahl

13.12.2013

Hellmann will Gemeindechef werden

Mit zwölf Bewerbern – darunter Bürgermeisterkandidat Thomas Hellmann (Vierter von links) zieht die Geltendorfer SPD in die Kommunalwahl.
Bild: Stephanie Millonig

Zweiter Bürgermeister tritt erneut für die SPD an

Geltendorf Thomas Hellmann will das Geltendorfer Rathaus erobern. Der 39-Jährige war bereits 2008 als Bürgermeisterkandidat angetreten und hatte damals im Hauptort Geltendorf in allen drei Wahllokalen auf Anhieb über 50 Prozent der Wählerstimmen bekommen. In den Ortsteilen und in der Briefwahl lag damals Amtsinhaber Wilhelm Lehmann (CSU) klar vorne und Hellmann erreichte insgesamt nur an die 42 Prozent. Die Situation ist diesmal eine andere, für die CSU tritt Christian Scheifele an, und Lehmann, der im Amt bleiben will, stellt gerade eine eigene Mannschaft für den 16. März auf. Hellmann geht davon aus, dass es bei drei Kandidaten zu einer Stichwahl kommt, und rechnet sich Chancen auf einen Sieg aus.

Der Diplom-Verwaltungswirt wuchs in Geltendorf auf. Erfahrungen in der Kommunalpolitik hat er in den vergangenen sechs Jahren als Zweiter Bürgermeister gesammelt. Hellmann arbeitet im Sozialreferat der Stadt München. Er war dort mit dem Bundessozialhilfegesetz beschäftigt und kümmert sich jetzt um bürgerschaftliches Engagement.

Für die 16 Stimmberechtigten in der Aufstellungsversammlung war die Wahl klar: Alle 16 bejahten die Kandidatur von Thomas Hellmann. Auch die im Block abgestimmte Liste bekam volle Zustimmung. Antreten werden nicht nur SPD-Mitglieder, der Geltendorfer Ortsverband nimmt wie die CSU auch Nichtmitglieder auf die Liste. So sind auch politische Wechsel möglich: Der parteilose Ernst Haslauer saß 2002 bis 2008 für die CSU-Fraktion im Gemeinderat. Der Rechtsanwalt lässt sich nun von der SPD aufstellen. Die SPD-Gemeinderäte Martina Goldbrunner, Eckhart-Georg Miehle und Wolfgang Albertshofer treten erneut an, Carola Schifferer und Hans-Walter Rose sind nicht mehr dabei. Auf Nummer eins der Liste ist Thomas Hellmann gesetzt.

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Goldbrunner war als Nachrückerin für Werner Tochtermann im September 2008 in den Gemeinderat eingezogen, sie ist Kindergartenreferentin. Der Jurist Miehle vertritt die SPD schon seit 24 Jahren im Gemeinderat. 18 Jahre Erfahrung als Gemeinderat bringt Wolfgang Albertshofer ein, der studierte Elektrotechniker ist Richter beim Bundespatentgericht. Die kaufmännische Angestellte Eva Weiß – nicht verwandt und nicht verschwägert mit dem CSU-Fraktionsvorsitzenden Josef Weiß – lebt seit 13 Jahren in Geltendorf und arbeitet in der Kinderbetreuung Rabennest mit.

Der Leiter der Sparkasse in Riederau, Thomas Zech aus Walleshausen, engagiert sich beim TTC. Die Finanzen der Gemeinde sieht Projektingenieur Gunther Schmid als sein Themenfeld. Seniorenbeirat Gerd Kisler stammt aus München, ist SPDler aus Familientradition, war Betriebsrat bei der Neuen Heimat und bezeichnet sich selbst als konservativ. Ewald Bensch, der Informatik studiert hat und Testingenieur ist, saß schon von 1996 bis 2002 im Gemeinderat. Er interessiert sich unter anderem für das Thema Wasserversorgung.

Die SPD will auch eine Listenverbindung eingehen, Gespräche sollen mit Grünen, ÖDP und Freien Bürgern geführt werden.

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