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Penzing: Autonomes Fahren: ADAC arbeitet mit der Hochschule Augsburg zusammen

Penzing

Autonomes Fahren: ADAC arbeitet mit der Hochschule Augsburg zusammen

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    Das Formula Student Team der Hochschule Augsburg bei Testfahrten in Penzing. Das Fahrzeug ist geräuscharm und mit höchstens 50 Kilometern pro Stunde unterwegs.
    Das Formula Student Team der Hochschule Augsburg bei Testfahrten in Penzing. Das Fahrzeug ist geräuscharm und mit höchstens 50 Kilometern pro Stunde unterwegs. Foto: ADAC/Andreas Rigling

    Wie berichtet, kommt auf Entscheid der bayerischen Staatsregierung das Technologietransferzentrum (TTZ) Data Science und Autonome Systeme der Hochschule Augsburg nach Landsberg. Wie aus einer Pressemitteilung hervorgeht, werden die praktischen Erprobungen im ADAC-Testzentrum Mobilität in Penzing stattfinden. 

    Das Kernthema autonome Systeme sei eine ideale Basis für die Zusammenarbeit zwischen dem ADAC und dem Institut HSA_ired (Institut für ressourceneffiziente Datenübertragung und -verarbeitung) der Hochschule Augsburg, sagt Prof. Dr.-Ing. Carsten Markgraf, wissenschaftlicher Leiter des TTZ Landsberg. Markgraf von der Forschungsgruppe "Driverless Mobility", ist auch Fakultätsberater des Formula Student Teams der Hochschule Augsburg (StarkStrom e.V.), dem laut der Pressemitteilung aktuell weltweit besten Rennteam in der Kategorie „Fahrerlos“. 

    Die Partnerschaft besteht schon seit Längerem

    Die Fakultät für Elektrotechnik und der StarkStrom e.V. der Hochschule Augsburg arbeiten bereits seit Längerem mit dem ADAC-Testzentrum Mobilität in Penzing zusammen und führen dort Versuche durch. Markgraf will das Thema automatisiertes Fahren auf dem Gelände des ehemaligen Fliegerhorsts weiter vertiefen. „Der ADAC verwertet die Erkenntnisse für zukünftige Tests von automatisierten Fahrzeugen als unabhängiger Verbraucherschützer“, erläuterte Andreas Rigling, Leiter des ADAC-Testzentrums. Dort schließe der ADAC eine bestehende Lücke für das Testen und Validieren von Mobilität der Zukunft. „Hierdurch lässt sich sowohl eine Risikominimierung als auch eine Steigerung der Akzeptanz von autonomen Mobilitätslösungen in der Öffentlichkeit erzielen“, so Rigling. 

    Sie wollen selbstfahrende PKW wie diesen künftig in Penzing testen: (von links) Reinhard Kolke (ADAC), Geschäftsführer Julian Stähler (TTZ), Samuel Leitenmaier und Daniel Lengerer (beide Hochschule Augsburg).
    Sie wollen selbstfahrende PKW wie diesen künftig in Penzing testen: (von links) Reinhard Kolke (ADAC), Geschäftsführer Julian Stähler (TTZ), Samuel Leitenmaier und Daniel Lengerer (beide Hochschule Augsburg). Foto: Adac/johannes Huber

    Die Technologietransferzentren (TTZ) der bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften (HaW) und der Technischen Hochschulen (TH) sind laut bayerischer Staatsregierung wissenschaftsgestützte Innovationstreiber für die regionale Wirtschaft. Sie richten sich insbesondere an mittelständische Unternehmen, die über keine eigene Forschungsabteilung verfügen und mit dem TTZ die Möglichkeit erhalten, gezielt anwendungsbezogene Forschungsaufträge zu erteilen. 

    „Wir profitieren von der Infrastruktur, die der ADAC bereits in seinem Testzentrum Mobilität in Penzing aufgebaut hat“, sagte Professor Markgraf. „Und wir begrüßen sehr, dass damit die Zusammenarbeit des ADAC mit der Hochschule Augsburg weiter vertieft wird“, ergänzte dazu Dr.-Ing. Reinhard Kolke, Leiter des ADAC Technik Zentrums in Landsberg. (AZ)

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