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Fußball

10.10.2020

Der TSV Landsberg ist beim Pokalspiel in Germaringen klarer Favorit

Für Landsbergs Kapitän Sebastian Bonfert und sein Teams steht am Sonntag das Pokalspiel beim SVO Germaringen an.
Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Plus Keine Bayernliga, dafür Pokal: Der TSV Landsberg will gegen den Kreisligisten in die nächste Runde einziehen. Warum TSV-Trainer Edgar Weiler noch weitere Spielabsagen befürchtet.

Aufregung herrschte unter der Woche bei den Bayernligafußballern des TSV Landsberg: Hatte es doch einen Corona-Verdacht in der Mannschaft gegeben (wir berichteten). Das Ligaspiel gegen Kirchanschöring war vorsorglich abgesagt worden, wie geplant steigt dagegen am Sonntag das Pokalspiel beim Kreisligisten SVO Germaringen (ab 16 Uhr). Für Aufregung sorgt beim TSV aber auch noch etwas anderes – und zwar die Rot-Sperre für Branko Nikolic.

Es ist das bislang einzige Bayernligaspiel, das die Landsberger nach dem Neustart absolviert haben: die Partie in Wasserburg. Zwar brachte der TSV mit dem 1:1 einen Punkt mit nach Hause, verlor aber Neuzugang Branko Nikolic mit einer Roten Karte. „Er wurde vom Verband bis 26. Oktober gesperrt“, sagt Landsbergs Trainer Edgar Weiler – nicht nur in seinen Augen eine überharte Strafe. In Corona-Zeiten sperrt der Verband nicht für Spiele, sondern für einen bestimmten Zeitraum. Das würde mindestens drei Spiele Sperre bedeuten und „das ist eindeutig zu viel“. Nun versuche man, die Strafe zu reduzieren.

Weiler: "Bei 21 Fußballern im Team ist fast immer einer krank"

Aber Edgar Weiler treiben auch noch andere Sorgen um. Das Nachholspiel gegen Kirchanschöring hatte man absagen müssen, weil einer seiner Spieler Fieber und Husten hatte. „Ich habe 21 Mann im Kader, da kränkelt immer wieder mal einer“, sagt der Trainer - wenn dann immer ein Spiel abgesagt werden müsse, werde es ganz schwierig, das Pensum zu absolvieren. Gerade im Herbst sei es an der Tagesordnung, dass immer wieder mal ein Spieler Fieber habe: "Diese Absagen und Verlegungen werden sicher noch öfter passieren." Nachdem das Spiel gegen Kirchanschöring abgesagt war, gab es das Testergebnis für den Spieler – es war negativ.

Moritz Nebel steht bei Landsberg wieder im Kader

Immerhin stehe nun das Pokalspiel in Germaringen an, worüber Weiler erst mal froh ist, um in einen Rhythmus zu kommen. Auch wenn der Gastgeber drei Klassen tiefer spielt, warnt der Landsberger Trainer: „Ich kenne Germaringen und das ist eine gute Mannschaft.“ Auf den gesperrten Branko Nikolic muss er auf jeden Fall verzichten, aber Moritz Nebel ist wieder mit an Bord.

Wie berichtet, hat er eine neue Arbeitsstelle in Zürich angenommen und steht den Landsbergern nur mehr am Wochenende zur Verfügung. Ins Training geht er nahe Zürich, wo er einen Club gefunden hat, wie der Landsberger Trainer mitteilt.

Sein Pendant ist am Sonntag übrigens kein Unbekannter: Franz Zimmermann war unter anderem schon in Unterdießen und Denklingen Trainer.

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