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Landsberg

13.02.2020

Eishockey: Der HCL-Stadionsprecher sagt bald Servus

Der HCL startet in die entscheidende Phase der Verzahnungsrunde, dann entscheidet sich, wie es in dieser Saison weitergeht. Für Stadionsprecher Thomas Berghofer ist es nicht nur deshalb eine besondere Zeit, die kommt.
Bild: Julian Leitenstorfer (Archiv)

Plus Der HC Landsberg bestreitet in der Eishockey-Verzahnungsrunde noch fünf Spiele. Dann entscheidet sich, wie es weitergeht. Für HCL-Stadionsprecher Thomas Berghofer beginnt eine emotionale Zeit.

Es wird spannend in der Eishockey-Bayernliga: Noch fünf Spiele stehen für die Landsberg Riverkings an, dann entscheidet sich, ob sie sich direkt für die Play-offs qualifiziert haben – oder noch in die Pre-Play-offs müssen. Am Freitag in Erding und am Sonntag zu Hause gegen Höchstadt kann der HCL nach dem Null-Punkte-Wochenende zuletzt wieder Boden gutmachen. Etwas Besonderes sind die noch ausstehenden Spiele für HCL-Stadionsprecher Thomas Berghofer.

Er hat selbst nie Eishockey gespielt und doch kann man sich kein Eishockeyspiel ohne ihn vorstellen: Thomas Berghofer. Seit 2011 ist er „die Stimme“ des HC Landsberg. Doch damit wird bald Schluss sein. Berghofer zieht nach dieser Saison in Richtung Chiemsee und muss damit seine Funktion als Stadionsprecher aufgeben.

Was er mit Robinson Crusoe gemeinsam hat

Bereits beim damaligen EV Landsberg war Berghofer mit im „Off-Ice-Team“ aktiv. Seine Liebe zum Eishockey entdeckte er schon früh – nachdem ihn sein Vater als Kind mal zu einem Spiel mitgenommen hatte: „Mit geht es wie Robinson: Ich warte auf Freitag.“

Eishockey: Der HCL-Stadionsprecher sagt bald Servus

Das in Zukunft aber nicht mehr in Landsberg. Aber: Rosenheim ist schließlich auch nicht weit weg. Berghofer muss zwar auf die Riverkings verzichten, aber nicht ganz aufs Eishockey. Und wer seine Stelle einnehmen wird, steht noch nicht fest: Der HC Landsberg sucht derzeit auch über die sozialen Medien nach einem Nachfolger.

Am Sonntag aber wird Berghofer wieder die Spieler in Landsberg aufs Eis rufen, dann erwartet der HCL die Alligators aus Höchstadt. Zuvor, am Freitag, geht es aber erst mal nach Erding. Inzwischen sind die Riverkings (10 Punkte) auf Platz sechs in der Tabelle abgerutscht, den letzten, der noch direkt in die Play-offs führt. Aber: Landsberg hat nur mehr zwei beziehungsweise drei Punkte Vorsprung vor den Verfolgern Waldkraiburg und Klostersee.

Nur ein Punkt Rückstand

Auf der anderen Seite kann man aber in Erding gleich einen Platz gutmachen: Die Gastgeber haben nur einen Punkt mehr als Landsberg. Das Hinspiel hatte der HCL mit 6:5 gewonnen.

Gespannt sein darf man auf den zweiten Gegner am Sonntag: Der Oberligist Höchstadt hat sich nach einem schwachen Start in der Verzahnungsrunde gefangen und liegt mit 14 Zählern jetzt auf Platz drei. Nach der Verzahnungsrunde müssen die Mannschaften auf den Plätzen sieben und acht gegen den Ersten und Zweiten der Abstiegsrunde um den Einzug in die Play-offs kämpfen.

Das wollen die Riverkings natürlich vermeiden. Immerhin: Am Wochenende ist der Kader fast komplett. Fragezeichen stehen nur hinter dem Einsatz von Michael Fischer und Maximilian Raß. Und die Niederlagen zuletzt gegen Waldkraiburg und Sonthofen sind auch aufgearbeitet. „Wir hatten am Dienstag ein langes Gespräch“, sagt Trainer Fabio Carciola. Jetzt gehe es nur darum, nicht zu verkrampfen und „einfaches Eishockey zu spielen.“

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