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Landsberg

17.01.2020

Eishockey: Für den HC Landsberg rächen sich die kleinen Fehler

Nicht nur HCL-Verteidiger Marek Charvat trauert der vergeben Chance nach. In Höchstadt zeigen die Riverkings eine gute Leistung, müssen die Heimreise aber mit leeren Händen antreten.
Bild: Thorsten Jordan (Archiv)

Plus Die Landsberg Riverkings gehen beim Oberligisten Höchstadt leer aus. Dabei beginnt die Partie sehr gut für den HCL. Jetzt müssen am Sonntag zu Hause gegen Erding Punkte her.

Die Freitagsspiele liegen den Landsberg Riverkings in der Verzahnungsrunde noch nicht. Zwar begann die Partie in Höchstadt sehr vielversprechend, am Ende musste sich der HCL aber mit 3:5 geschlagen geben.

Auch mit dem zweiten Oberligisten konnten die Riverkings sehr gut mithalten. Am Ende waren es die kleinen Fehler, die man sich leistete, und die von den Gastgebern eiskalt ausgenutzt wurden. „Daraus müssen wir einfach fürs nächste Mal lernen“, kommentierte Teammanager Michael Oswald das Spiel. Insgesamt sei man nicht schlechter gewesen, die Kaltschnäuzigkeit habe den Unterschied ausgemacht.

Landsberg geht schnell in Führung

Die Riverkings legten einen wahren Blitzstart hin – schon nach drei Minuten ging der HCL in Führung. Wieder war es die vierte Reihe – Machacek und Reicheneder bereiteten vor, Jonas Schwarzfischer versenkte. Anschließend gab es erst mal eine Reihe an Strafen für beide Teams. Der Schiedsrichter pfiff kleinlich, aber das auf beiden Seiten. Drei Unterzahlsituationen überstanden die Riverkings, ausgerechnet in Überzahl kassierte man dann aber durch Neugebauer den Ausgleich (17.), mit dem es in die Pause ging.

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In Überzahl fiel zu Beginn des zweiten Drittels (21.) die erneute Landsberger Führung, diesmal durch Adriano Carciola (Assist Menge und Kerber). Aber auch diese blieb nicht bestehen: Aab glich nach 26 Minuten wieder aus. Es blieb ein schnelles und gutes Spiel beider Mannschaften. Schlag auf Schlag ging es in den letzten drei Minuten des zweiten Drittels.

Drei Tore in zweieinhalb Minuten

Landsberg war in Unterzahl und geriet durch den Treffer von Seewald erstmals in diesem Spiel in Rückstand (37.). Aber nur gut 30 Sekunden, dann erzielte Dennis Sturm den Ausgleich, obwohl schon wieder ein Landsberger auf der Strafbank war – und das nutzte Höchstadt aus, um noch vor der zweiten Pause das 4:3 durch Maly draufzulegen.

Im letzten Drittel ging es weiter hin und her mit Chancen auf beiden Seiten. Gleich zu Beginn hatten die Landsberger zwei Überzahlsituationen, konnten diese aber nicht nutzen. Eine Minute vor Schluss nahm Trainer Fabio Carciola seine Auszeit und setzte danach alles auf eine Karte: Keeper David Blaschta, der eine ordentliche Leistung gezeigt hatte, ging für einen sechsten Feldspieler vom Eis. Aber es brachte nichts mehr ein – 40 Sekunden vor Schluss erzielte Höchstadt mit einem Empty-Net-Goal den 5:3-Endstand.

Jetzt gilt es, am Sonntag zu Hause gegen Erding zu punkten. Wobei Michael Oswald dieses Spiel als fast noch schwerer einschätzt als die Partie in Höchstadt.

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