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Landsberg

03.11.2019

Eishockey: Kein Wochenende ohne Punkte für die Landsberg Riverkings

Marc Krammer (links) erzielte in Peißenberg die 1:0-Führung für die Landsberg Riverkings.
Foto: Thorsten Jordan  (Archiv)

Plus In Peißenberg geht der HC Landsberg zwei Mal in Führung. Die Entscheidung in dieser Bayernliga-Partie fällt erst in der Verlängerung. Wieder gibt es einen Penalty.

Fast 1000 Zuschauer wollten das Bayernliga-Derby zwischen dem TSV Peißenberg und dem HC Landsberg sehen. Sie wurden nicht enttäuscht, denn beide Teams boten sehenswertes Eishockey. Dabei brachte erst die Verlängerung die Entscheidung.

Zwei Mal sind die Landsberger in diesem Spiel in Führung gegangen. Doch die Gastgeber ließen sich nicht abhängen, schafften immer wieder den Ausgleich und hatten in der Verlängerung das nötige Glück: Mit 3:2 setzte sich Peißenberg durch. Trotzdem: Seit Beginn der Bayernliga-Vorrunde hat der HC Landsberg noch an jedem Wochenende gepunktet.

Riverkings müssen gleich doppelte Unterzahl überstehen

Das Spiel am Freitag gegen Spitzenreiter Waldkraiburg hatte sicher viel Kraft gekostet, aber das merkte man den Riverkings nicht an. Von der ersten Minute an war der HCL voll da und musste mit einer doppelten Unterzahl gleich eine brenzlige Situation überstehen. Doch Peißenberg konnte daraus kein Kapital schlagen.

Besser machte es der HCL, der bei der ersten Überzahl gleich in Führung ging. Gerade mal 30 Sekunden saß der Peißenberger auf der Strafbank, da traf Marc Krammer nach Vorlage von Marek Charvat und Mika Reuter. Im weiteren Verlauf gab es gute Chancen auf beiden Seiten – die Landsberger konnten sich auf Keeper David Blaschta verlassen und hatten zur Not auch das entscheidende Quäntchen Glück.

Hatte das erste Drittel schon ein gutes Bayernliga-Niveau, so nahm das Spiel im zweiten weiter Fahrt auf. Es wurde ein echtes Derby, bei dem um jeden Zentimeter gekämpft wurde. Zwar gab der Schiedsrichter nun mehr Strafen, wirklich unfair war die Partie aber nicht. In der 28. Minute gelang Peißenberg der Ausgleich. Aber nicht aus dem Spiel heraus: Der Schiedsrichter entschied auf Penalty und Novacek ließ Blaschta keine Chance.

Andrew McPherson trifft in Überzahl

Die Landsberger steckten den Rückschlag locker weg und nutzten erneut ein Powerplay, um wieder in Führung zu gehen. Tobias Wedl gab den Pass und Andrew McPherson erzielte in der 35. Minute das 2:1, mit dem es auch in die zweite Pause ging.

In Unterzahl starteten die Landsberger in den letzten Abschnitt, aber die Riverkings verteidigten ihren knappen Vorsprung. Nach 50 Minuten allerdings, erneut saß ein Landsberger auf der Strafbank, nutzten auch die Gastgeber ihre Überzahl und wieder war es Novacek, der zum 2:2-Ausgleich traf.

Ganz bitter wurde es für das Team von Trainer Fabio Carciola in der 57. Minute: Innerhalb weniger Sekunden mussten Tobi Wedl und Dennis Sturm in die Kühlbox – die große Chance für Peißenberg, das Spiel in der regulären Zeit zu seinen Gunsten zu entscheiden. Doch die Riverkings verteidigten mit vollem Einsatz, warfen sich in die Schüsse und hatten schon die Hälfte der Strafe überstanden, als Andrew McPherson und Peißenbergs Malatzki aneinandergerieten, beide wanderten gemeinsam auf die Strafbank. Aber die Landsberger hielten das Unentschieden und so musste wieder einmal die Verlängerung die Entscheidung bringen und da hatte Peißenberg das bessere Ende für sich: Höfler traf in der 63. Minute zum 3:2-Endstand.

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