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Landsberg

06.01.2019

Eishockey: Noch ein letztes „Freundschaftsspiel“

Am Sonntag bestreiten die Landsberg Riverkings (links Robin Maag, rechts Dennis Neal) das letzte Vorrundenspiel in der Bayernliga. Mehr als ein Freundschaftsspiel ist die Partie dabei nicht, da die Platzierungen bereits feststehen.
Bild: Thorsten Jordan (Archiv)

Der HC Landsberg beendet die Bayernliga-Vorrunde in Dorfen. Für beide Teams hat die Partie am Sonntag keine Bedeutung mehr. Jetzt steht etwas anderes im Vordergrund.

Die Würfel sind gefallen, vor dem letzten Punktwochenende der Eishockey-Bayernliga. Gleiches gilt für die Oberliga – so ist auch schon der Spielplan für die Zwischenrunde fertig. Auch wenn für die Landsberg Riverkings damit am Sonntag in Dorfen (18 Uhr) nicht mehr ein Punktgewinn im Vordergrund steht, will Trainer Randy Neal das Spiel nicht zu locker angehen – aus gutem Grund.

Lesen Sie dazu auch: Wie es für den HC Landsberg in der Zwischenrunde weitergeht

„Man muss auch abwarten, wie Dorfen die Partie angeht, ob man lieber einige Spieler schont oder sich auf die Abstiegsrunde vorbereitet“, blickt der Landsberger Trainer auf die Partie. Sollten sich die Gastgeber eher für die nächste Runde schonen, will Neal diesen Weg nicht wirklich mitgehen. „Gerade wenn man eher locker spielt, passieren die komischsten Verletzungen“, weiß der Riverkings-Trainer aus Erfahrung. Auf der anderen Seite ist es natürlich schwierig, in einem solchen Spiel hundertprozentigen Einsatz zu fordern.

Wer ist Tor darf, ist noch offen

Also nimmt Neal wieder einige Juniorenspieler mit, denn „diese haben die Chance, sich vor der entscheidenden Runde zu präsentieren“, und das, davon geht er aus, wird auch Tempo ins Spiel bringen. Jonas Schwarzfischer, Jannik Reuß und Verteidiger Florian Bayer vom DNLIII-Team der Riverkings sollen mitfahren und auch entsprechend Eiszeit erhalten, sagt Neal.

Auf der anderen Seite werden Dejan Vogl und vermutlich auch Markus Kerber angeschlagen zu Hause bleiben. „Dejan hat sich das Knie etwas verdreht, es ist besser, er macht Pause“, so Neal, bei Markus Kerber (Rückenbeschwerden) werde es sich erst nach dem Abschlusstraining herausstellen, ob er in Dorfen dabei sein wird.

Und wieder Bad Kissingen...

Ebenfalls erst nach dem letzten Training will Neal entscheiden, wer im Tor stehen wird. Christoph Schedlbauer war zuletzt beruflich verhindert gewesen, seit Wochenbeginn aber wieder im Training. „Beide Torhüter haben eine stabile Leistung gezeigt“, sagt Neal – keine einfache Entscheidung also für ihn und seinen Torwarttrainer.

Bereits am Freitag, 11. Januar, kommt es für die Landsberger zu einem „Déjà-vu“, denn wieder starten sie in eine Punktrunde beim EC Bad Kissingen. „Beim Start der Vorrunde wussten wir nicht, wie stark Bad Kissingen ist“, blickt der HCL-Coach zurück. Er und seine Mannschaft seien auch nicht die einzigen gewesen, die von den „Wölfen“ überrascht worden seien – noch mal werde das nicht vorkommen.

Bereits am 27. Januar haben die Landsberger dann den vermeintlichen Favoriten dieser Runde zu Gast: den SC Riessersee. „Garmisch hat viele Spieler, die Zweitliga- und Oberliga-Erfahrung vorweisen. Es wird keine Rolle spielen, ob sie die Förderlizenzspieler einsetzen dürfen oder nicht“, ist Randy Neal überzeugt, dass der SCR im Rennen um den Aufstieg, beziehungsweise Klassenerhalt, die Nase vorne haben wird.

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