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Eishockey

04.11.2020

Mit diesem Team startet der HC Landsberg in die Eishockey-Oberliga

Am Freitag bestreitet der HC Landsberg sein erstes Oberligaspiel. Teammanager Michael Oswald stellt die Spieler fürs Landsberger Tagblatt vor.
Foto: Marco Walter

Plus Wegen Corona muss der HC Landsberg auf eine Spielervorstellung verzichten. Teammanager Michael Oswald übernimmt das fürs Landsberger Tagblatt. Er erzählt vom DJ, dem „Mann mit Hut“ und vielem anderen.

Jetzt wird es ernst für die Riverkings: Am Freitag tritt der HC Landsberg zum ersten Mal in der Eishockey-Oberliga an. Ausgerechnet in diesem Jahr konnte die Saison wegen der Corona-Pandemie nicht mit einem Sommerfest eingeläutet werden. Deshalb stellt Teammanager Michael Oswald die Spieler für das Landsberger Tagblatt vor.

Eines, das merkt man bei Michael Oswalds Beschreibungen deutlich, haben alle Spieler gemein: einen außerordentlichen Ehrgeiz und ein offenes Wesen. Dann gibt es aber doch die kleinen Eigenarten, die er dem LT verrät.

Die Torhüter

David Blaschta (21 Jahre)ist ein sehr ruhiger Zeitgenosse. Torhüter haben ja immer ihre Eigenarten, aber er ist da eher eine Ausnahme. Ihm merkt man auch nie an, ob er nervös ist. Er hat immer die gleiche coole Ausstrahlung.“ Ein ganz anderer Typ sei Michael Güßbacher (25), „er gehört mit zu den Lautsprechern im Team, gibt das Kommando. Im Training zieht er die anderen Spieler noch mit, wenn deren Akku schon leer ist.“

Die Verteidiger

Bereits die zweite Saison spielt der Tscheche Marek Charvat (25) für die Riverkings. „Er ist auch der DJ und wählt die Musik im Bus und in der Kabine aus. Nicht immer zur Freude der Betreuer, aber diese revanchieren sich damit, dass sie nur deutsch mit ihm sprechen.“

Marek Charvat ist der DJ bei den Riverkings
Foto: Thorsten Jordan (Archiv)

Zu den absoluten Führungsspielern „zählen natürlich Kapitän Tobias Wedl (27) und Sven Gäbelein (27). Tobi ist einer der dienstältesten Spieler, ein echter Kapitän, geht immer voran und tut alles für den Erfolg. Sven ist ,Mister 100 Prozent’, er dürfte auch einer der fittesten Spieler sein, da er überhaupt viel Sport macht. Er ist auch ein sehr nachdenklicher Typ, mit dem man sich nicht nur über Eishockey gut unterhalten kann“.

Das wallende Haar ist das Markenzeichen von Max Raß

Der Spaßvogel im Team sei Max Raß (28). „Er hat praktisch immer gute Laune und mit seinem wallenden Haar ist er auf dem Eis auch recht spektakulär anzusehen. Er zählt in dieser Saison sicher zu den positiven Überraschungen.“ Lange überlegt habe sich Markus Jänichen (31), ob er den Weg in die Oberliga mitgehen soll. „Er hat hart an sich gearbeitet. Markus ist ein sehr angenehmer Zeitgenosse, der auch gut mit den jungen Spielern umgehen kann.“

Tobias Wedl ist auch in dieser Saison wieder Kapitän der Riverkings
Foto: Thorsten Jordan (Archiv)

Zu denen zählen auch die Neuzugänge Philipp Keil (22) und Maximilian Welz (21). „Philipp ist der Hutträger im Team – egal ob zum Spiel oder Training, er kommt immer mit Hut.“ Ansonsten habe er sich ebenso schnell integriert wie Maximilian Welz. „Er ist ein eher ruhiger Typ, arbeitet aber sehr hart an sich.“ Ein richtig „bodenständiger Typ“ sei auch Profi Patrick Seifert (30). „Er lässt es sich überhaupt nicht anmerken, dass er schon unzählige DEL-Spiele absolviert hat. Er würde perfekt ins Team passen, mal sehen, wie lange er bleibt.“

Die Stürmer

Großen Respekt im Team genieße Adriano Carciola (32). „Bei Adriano merkt man sehr den Italiener: Er ist ein Heißsporn, aber gleichzeitig ist ihm auch das Familiäre im Team extrem wichtig. Er ist auf dem Eis sehr präsent, aber auch sehr selbstkritisch.“

Der HC Landsberg hat eine spezielle Fahrgemeinschaft

Dann gibt es da noch eine spezielle Fahrgemeinschaft mit Dennis Sturm (27), Maximilian Raß sowie Michael (28) und Thomas Fischer (26). „Dennis kommt immer auf den letzten Drücker. Wenn um 16 Uhr Abfahrt ist und er ist fünf Minuten vor vier noch nicht da, muss man sich keine Sorgen machen. Ansonsten ist Sturmi einfach Sturmi. Michael Fischer bringt brutal viel Erfahrung ins Team und er ist derjenige, der aufmuntert, wenn es mal nicht so läuft. Thomas ist der Gerechtigkeitsfanatiker im Team. Er spricht es gleich und direkt an, wenn mal was nicht passt.“

Dennis Sturm (rechts, hinten Mika Reuter) kalkuliert seine Zeit sehr genau.
Foto: Thorsten Jordan (Archiv)

Ebenfalls zu den „Altgedienten“ zählt Mika Reuter (23), der seit sieben Jahren in der ersten Mannschaft spielt. „Er ist unser Integrationsbeauftragter und kümmert sich um die Spieler, die von weiter weg kommen. Ihnen zeigt er Landsberg – mit allen Facetten. Aber er engagiert sich auch sehr im Verein.“

Markus Kerber zählt zu den Führungsspielern der Riverkings

Zu den ganz wichtigen Spielern zählt Markus Kerber, inzwischen mit 33 Jahren der älteste Spieler. „Markus hat eine ganz wichtige Rolle auf und neben dem Eis. Er ist allein schon wegen seiner Erfahrung unersetzlich, ein absoluter Führungsspieler und trotzdem immer auch für einen Spaß zu haben.“ Mit Marc Krammer (21) habe man auch einen Handwerker in der Mannschaft: „Er ist eine starke Persönlichkeit, sich aber für nichts zu schade. Nicht nur, dass er auch mit dem Nachwuchs aufs Eis geht. Wenn mal in der Kabine ein Regal gebaut werden muss, packt er sofort mit an.“

Das Gegenteil von Dennis Sturm ist Jonas Schwarzfischer (21): „Er ist immer als erster im Stadion, das zeigt, wie hart er an sich arbeitet und er gibt nie auf.“ Das gilt auch für Florian Reicheneder (21). „Flo ist ein echter Arbeiter auf dem Eis. Er verbreitet immer gute Laune und hat nicht umsonst seinen eigenen Fanclub.“ Eine „unglaubliche Spielintelligenz“ bescheinigt Oswald Marius von Friderici (21). „Obwohl er in München wohnt, war er im Sommer in jedem Training da. Mit 1,70 Metern ist er relativ klein, aber das gleicht er mit seiner Spielintelligenz aus.“

Christopher Mitchell hat einen besonderen Spitznamen

Zu den Eigengewächsen zählt auch Christopher Mitchell (20). „Bei ihm merkt man, dass er aus einer Eishockey-Familie kommt. Er ist sehr ehrgeizig und hat sich richtig gut entwickelt.“ Und sein Spitzname lautet, wie könnte es anders sein: Larry. Nach seinem Vater Larry Mitchell, der in Landsberg einer der Erfolgstrainer schlechthin war.

Hayden Trupp stellt sich nie in den Vordergrund, sondern stellt sich immer in den Dienst der Mannschaft.
Foto: Thorsten Jordan

Eine „fränkische Frohnatur“ sei Patrik Rypar (23). „Er ist für sein Alter schon sehr erfahren, wird sich aber sicher noch stark weiterentwickeln.“ Seinen Einstand hat Rypar, dessen Eltern aus Tschechien stammen, aber nicht mit einem Bocksbeutel, sondern mit tschechischem Bier gegeben. Ein ganz ruhiger Zeitgenosse sei der zweite Kontingentspieler Hayden Trupp (28). „Er hat keinerlei Starallüren, wenn man allein sieht, wie gut er als Stürmer nach hinten arbeitet. Er stellt sich nie in den Vordergrund, sondern will einfach nur Hockey spielen.“

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