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Jahresrückblick 2019

29.12.2019

Einweihung: Auf dem Radweg von Storch zu Storch

Erinnerungsfoto vor dem Storchenkran – passend zum Storchenradweg.
Bild: ug

Plus Durch die Gemeinden Pfaffenhausen, Kirchheim und Tussenhausen führt seit diesem Jahr ein Storchenradweg. Dort wird künftig einiges geboten sein.

Das Unterallgäu ist ein „Hotspot für die bayerische Weißstorchpopulation“, sagt Brigitte Kraft vom Landesbund für Vogelschutz (LBV) bei der Eröffnung des neuen Storchenradweges im Mai dieses Jahres. Der Weg wird als Leader-Projekt von der EU gefördert und führt durch die Gemeinden Pfaffenhausen, Kirchheim und Tussenhausen. Mit im Boot sind außerdem der LBV, die Storchenbrauerei Pfaffenhausen, die Firma Holzheu aus Kirchheim wie auch die Unterallgäu Aktiv GmbH und die Aktionsgruppe Kneippland Unterallgäu.

Dank eines Fernrohrs soll man die Störche hautnah beobachten können

Besondere Attraktion am Storchenradweg ist natürlich der Storchenturm bei der Firma Holzheu in Kirchheim, wo es in zehn Storchennestern heftig klappert. Hier trafen sich alle Beteiligten und Organisatoren um das Projekt vorzustellen. Entlang des neuen Storchenradweges soll es vier Stationen zum „Abenteuer Weißstorch“ geben. Eine Station wird der besagte Storchenturm, wo ein Fernrohr eine „hautnahe“ Beobachtung der Vögel in ihren Nestern ermöglicht.

Im Niedermoor bei Tussenhausen wird ein dreidimensionaler fliegender Storch aufgestellt, aus Metall geformt und bemalt von Künstler Matthias Buchenberg. Das Thema „Der Traum vom Fliegen“ wird ergänzt durch eine elektronische Tafel, auf der die Flugrouten der Zugvögel gezeigt werden.

Einweihung: Auf dem Radweg von Storch zu Storch

Storchenküken aus Metall bei Spöck und Mörgen sollen Infos über das Futter geben

Auf einer Streuobstwiese bei Spöck/Mörgen sollen Storchenküken aus Metall aufgestellt werden, dazu gibt es Infos, was Störche fressen. Stulpen sollen Menschen anregen, auszuprobieren, wie nur mit einem Schnabel Dinge angefasst und bewegt werden können.

Bei Pfaffenhausen wird eine elektronische Tafel aufgestellt, um die verschiedenen Stelzenvögel, die es im Unterallgäu gibt, vorzustellen. Schließlich leben hier außer dem Weißstorch auch Schwarzstörche oder Graureiher. Außerdem werden dort Stimmen erklingen von Tieren, die der Storch frisst, wie etwa von Fröschen.

Schulklassen können sich die Storchen-Stationen auch einzeln ansehen

Schulklassen können sich die Stationen einzeln ansehen, allgemein soll der Weg aber „erradelt“ werden, um neben den Informationen auch ein Stück Unterallgäu zu entdecken. In Pfaffenhausen wird, wie Hans Roth anmerkte, eine Beobachtungsstation auf dem Brauereigebäude entstehen.

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