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Handball

23.01.2020

Gesunde Mischung

Die Schulmannschaft des Maristenkollegs feiert den Sieg im Regionalentscheid und steht im Bezirksfinale.
Foto: Stefanie Lewe

In der Schulmannschaft treten Vereinsspieler und Fußballer gemeinsam an – mit Erfolg

Die Handball-Mannschaft des Maristenkollegs Mindelheim startete erfolgreich ins neue Jahr. Die Schüler der Wettkampfklasse III hatten im Regionalentscheid – der Kreisentscheid fiel mangels Gegner aus – gegen das Kolleg der Schulbrüder aus Illertissen die erste Hürde.

Die Gäste stellten eine Mannschaft, deren Spieler überwiegend gemeinsam im Verein aktiv sind. Auf Mindelheimer Seite präsentierte sich eine bunte Mischung. Neben fünf Handballern aus der D- und C-Jugend des TSV Mindelheim fanden sich auch fünf Sportler anderer Sportarten, überwiegend Fußballer, zusammen. Da die Jungen aber seit einigen Monaten gemeinsam in der Handball-SAG trainieren, sollte es ein Spiel auf Augenhöhe werden.

Den besseren Start ins Spiel fanden die Schüler des Maristenkollegs. Über den Rückraumschützen Paul Lewe konnten sie eine schnelle 3:1-Führung erspielen. Prompt wurde er dann in eine kurze Deckung genommen. Den so entstandenen Platz wussten Leon Hörmann und Handball-Neuling Julian Boxler aber optimal zu nutzen und trugen sich fleißig in die Torschützenliste ein. Da die Schüler aus Illertissen ebenfalls über einen sehr großen Rückraumschützen, sowie über ein eingespieltes Team verfügten, ließen sie sich von den erfolgreichen Mindelheimer Angriffen nicht entmutigen. Auch wenn Torhüter Elias Krumm einige Bälle, darunter einen Tempogegenstoß sowie zwei Strafwürfe, erfolgreich entschärfen konnte, blieben die Gäste dran. Zur Halbzeit stand es 18:16.

Auch in der zweiten Spielhälfte konnten sich die Maristenschüler nicht nennenswert absetzen. Emil Schmidt setzte im Rückraum, sowohl im Angriff, als auch in der Abwehr, Akzente. Trotzdem leisteten sich die Gastgeber zu viele einfache Fehler. Dennoch nutzen die Unterallgäuer das Spiel, um viele Spielvarianten durchzuprobieren und allen Spielern die Möglichkeit zu geben, Spielpraxis zu sammeln. Bemerkenswert war, wie ballsicher sich die Nicht-Handballer zeigten, sowie deren Abwehrverhalten in der „neuen“ Sportart. Am Ende stand dann ein verdienter 35:31-Sieg auf der Anzeigentafel, der den Einzug ins Bezirksfinale bedeutete. (mz)

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