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Fußball

21.10.2017

Wiedersehen an der Linie

Mindelheims Trainer Marco Henneberg rechnet mit einem Sieg.
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Mindelheims Trainer Marco Henneberg rechnet mit einem Sieg.
Bild: Lenuweit

Zum Rückrundenstart in der Kreisliga empfängt Mindelheim den FSV Amberg. Beide Trainer haben eine gemeinsame Vergangenheit. In der A-Klasse kommt es zum Spitzenderby.

Sie kennen sich noch aus gemeinsamen Schwabmünchner Zeiten, am Samstag stehen sie sich zum zweiten Mal in dieser Saison als Trainer gegenüber: Marco Henneberg (TSV Mindelheim) und Hans Sedlmeir (FSV Amberg). „Marco war damals Trainer der zweiten Mannschaft, ich habe in der Ersten von Schwabmünchen gespielt“, sagt Sedlmeier. Man kannte sich zwar, habe aber fußballerisch kaum Berührungspunkte gehabt.

Auch am Samstag treffen zwei beinahe gegensätzliche Welten in der Kreisliga aufeinander. Auf der einen Seite die erfolgreichen Mindelheimer, die Rang drei belegen und den vierten Sieg in Folge feiern wollen. Auf der anderen Seite das Schlusslicht aus Amberg, das in den vergangenen Spielen immer mit etwas Pech am möglichen zweiten Saisonsieg vorbeischrammte. „Ganz ehrlich, nach dem ersten Saisonspiel hätte ich nicht gedacht, dass Mindelheim so weit oben stehen könnte“, sagt Sedlmeir. „Die haben halt ihre Punkte in engen Spielen geholt. Wir nicht.“

Doch das 1:2 damals hat für seine Mannschaft auch eine motivierende Wirkung: „Es war eng. Wenn wir an diese Leistung anknüpfen, dann ist auch in Mindelheim etwas für uns drin“, sagt Sedlmeir. Vor allem beeindruckt ihn der Zusammenhalt seines Teams – trotz Platz 14, trotz zuletzt sieben sieglosen Spielen, trotz vieler Verletzter. Neben den länger verletzten Hannes Menhofer und Michael Seitz fallen Sedlmeir nun auch Thomas Kerler und André Nissen aus – im Prinzip die komplette Offensive.

Der TSV Mindelheim kann dagegen aus dem Vollen schöpfen – und will den vierten Sieg in Folge feiern. Allerdings gibt sich Marco Henneberg mit einem Sieg allein nicht zufrieden. „Ich erwarte, dass wir attraktiver spielen und unsere Dominanz endlich einmal richtig nutzen.“ Sprich: Er will das Spiel früh entscheiden und viele Tore sehen. So soll die Mannschaft Selbstbewusstsein tanken für das Spitzenspiel am kommenden Mittwoch beim TSV Ottobeuren. Ob Amberg der richtige Gegner dafür ist? „Es wird schwer, das haben wir im Hinspiel gesehen. Und ich bin mir sicher, dass Hans Sedlmeir noch ein paar Ideen auf Lager hat, wie sein Team da unten rauskommen kann.“

Der FSV Dirlewang hat es zum Rückrundenbeginn mit dem Tabellenführer zu tun und muss nach Buxheim fahren. Die Buxheimer sind seit acht Spielen ohne Punktverlust und marschieren weiter Richtung Bezirksliga. Der TSV Kammlach will dem Überraschungssieg vergangene Woche in Ottobeuren am Sonntag möglichst den nächsten Streich folgen lassen. Dann kommt mit dem SV Ungerhausen der Tabellenvierte.

Kreisklasse Allgäu 2 In Oberrieden empfängt der SVO den Aufsteiger SV Bedernau zum Derby. Es ist das erste Punktspiel seit über sechs Jahren für die beiden Teams. Zuletzt stand man sich noch in der B-Klasse Mindelheim gegenüber. Damals feierte Oberrieden zwei Siege. Diesmal dürfte der SV Bedernau jedoch leicht favorisiert sein.

In Schöneberg kommt es zum Duell der Enttäuschten. Der heimische SVS empfängt nach seiner 1:2-Niederlage in Sontheim vergangene Woche den TSV Zaisertshofen, der seinerseits das Derby gegen den SV Mattsies mit 0:2 verlor. Spitzenreiter SVS Türkheim hat den TSV Mittelneufnach (9.) zu Gast und will den fünften Sieg in Serie feiern.

A-Klasse Allgäu 2 Das Spitzenspiel findet in Tussenhausen statt, wenn der SVT als Tabellenzweiter den Spitzenreiter TSV Markt Wald empfängt. Zusätzliche Brisanz erhält dieses Spiel durch den Derbycharakter. Letztmals standen sich die beiden Teams in der Saison 2006/07 in der Kreisklasse gegenüber. Damals gewann Tussenhausen sein Heimspiel mit 2:0. Endete die Partie am Sonntag auch mit einem Tussenhauser Sieg wäre es die erste Saisonniederlage für den TSV Markt Wald – und an der Tabellenspitze würde es enger werden.

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