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Attenhofen

26.06.2017

Der Landrat geht weiter voran

Das Führungsteam der Kreis-CSU: Vorsitzender Thorsten Freudenberger (Mitte) mit seinen Stellvertretern (von links) Herbert Pressl, Katrin Albsteiger, Beate Altmann und Erich Winkler.
Bild: Angela Häusler

Thorsten Freudenberger wird bei der CSU-Kreisvertreterversammlung einstimmig zum Vorsitzenden gewählt. Ein Gastredner ruft zu mehr schwäbischer Zusammenarbeit auf.

Thorsten Freudenberger hat die Hoffnung noch nicht aufgegeben: „Mit weniger Gift und Galle, dafür mit mehr Herz und Hirn!“ müsse die Diskussion über die Krankenhäuser ablaufen, betonte der Landrat in Attenhofen. Bei der CSU-Kreisvertreterversammlung im Gasthof Hirsch wählten ihn die Mitglieder einstimmig erneut zum Neu-Ulmer Kreisvorsitzenden. „Ich bin einigermaßen überwältigt vom Ergebnis“, sagte Freudenberger angesichts der Einigkeit in Sachen Vorsitzenden-Wahl. Zuvor hatte er rund 80 Vertretern der Ortsverbände einen Überblick über aktuelle Fragen im Landkreis gegeben.

Darunter auch die Klinik-Diskussion. Der diesbezügliche Bürgerentscheid könne nicht einfach vom Tisch gewischt werden, so der Landrat, „da macht man es sich zu leicht“. Es gehe nicht allein um die Geburtshilfe, sondern um die gesamte Krankenhauslandschaft im Kreis. Doch auch das Thema Asyl beschäftigte die Menschen derzeit sehr. Erfreulich sei, dass wichtige Themen wie Neuaufstellung des Bildungszentrums Roggenburg vorangebracht wurden.

Zu den erfolgreichen Aktivitäten im Kreisverband zählte Freudenberger die Großveranstaltung mit dem bayerischen Finanzminister Markus Söder in Vöhringen, die erstmals veranstaltete „Regio-Akademie“ zum Thema Krankenhauswesen in Roggenburg und einen Diskussionsabend über Integration in Neu-Ulm. „Wir sind und bleiben die Partei im Landkreis, die vor Ort am besten verwurzelt, gesellschaftlich am besten vernetzt und insgesamt am aktivsten ist“, so Freudenberger.

Ebenfalls zu Gast in Attenhofen war Markus Ferber. „Ein Riesenerfolg“ für Schwaben sei der geplante Ausbau der Bahnstrecke Ulm-Augsburg, so der Europa-Parlamentarier und Bezirksvorsitzende der CSU Schwaben. Sowohl Fern- als auch Nahverkehr in der Region müssten noch mehr gestärkt werden. Insgesamt komme es weiterhin darauf an, „gemeinsam unsere schwäbischen Interessen zu formulieren“. In Bezug auf die Bundestagswahlen erklärte Ferber, die Stimmung habe sich zugunsten der Union gedreht.

Die Förderung des Bezirks Schwaben für das Bayerische Bienenmuseum Illertissen und auch das Edwin-Scharff-Museum in Neu-Ulm hob Bezirksrat Herbert Pressl hervor. Der Bezirk helfe darüber hinaus bei wichtigen Vorhaben wie der Sanierung des Bildungszentrums Roggenburg oder dem geplanten Wohnheim für Menschen mit Behinderung des Dominikus-Ringeisen-Werks in Vöhringen.

In den Wahlen bestimmten die rund 80 Mitglieder neben Freudenberger als Kreisvorsitzendem auch dessen Stellvertreter. Das sind weiterhin Erich Winkler, Katrin Albsteiger, Beate Altmann und Herbert Pressl. Schriftführer sind Sascha Hinterkopf und Michael Neher, Kassierer bleib Erwin Stötter. Beisitzer sind Richard Ambs, Franz Clemens Brechtel, Sabine Gabriel-Brauchle, Günther Hogrefe, Beate Merk, Franz-Josef Niebling, Rainer Nitsche, Ewald Ott, Markus Ried, Eva Simon, Thomas Stölzle, Simone Vogt-Keller und Theo Walder.

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