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Ulm/Roggenburg

24.05.2019

Fridays for Future: Ulmer Schüler stellen Forderungen an die Stadt

An die tausend Demonstranten trafen sich am Freitag zur Kundgebung von „Fridays for Future“ auf dem Ulmer Marktplatz.
Bild: Alexander Kaya

Jugendliche und junge Erwachsene demonstrieren in Ulm, in Roggenburg gehen Eltern auf die Straße.

Die Klimaschutz-Aktivisten von „Fridays for Future“ haben am Freitag einen Katalog von Forderungen an Ulms Oberbürgermeister Gunter Czisch überreicht. Sie verlangen, dass die Stadt den Klimanotstand ausruft. Ulm und die angrenzenden Landkreise Neu-Ulm und Alb-Donau sollen sich dazu verpflichten, ihre Strukturen auf Klimafreundlichkeit zu überprüfen und gegebenenfalls anzupassen. Zudem soll den Bürgern eine klimaverträglichere Lebensweise ermöglicht werden. Dafür sollen beispielsweise alle Gebäude und Fahrzeuge mit grünem Strom betrieben, Nahverkehrstickets für Familien ohne Autos bezuschusst und bessere Radwege gebaut werden.

Fridays for Future: Klimaschützer demonstrieren in Ulm und Roggenburg

Am Freitag um 12 Uhr haben sich an die tausend Demonstranten auf dem Ulmer Marktplatz getroffen. Anschließend zogen sie mit bunten Bannern durch die Innenstadt. Die Organisatoren Anton Sieber, 29, und Sophia Ognissanti, 15, riefen dazu auf, die Europawahl am Sonntag zur „Klima-Wahl“ zu machen.

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Fridays for Future
Bild: Alexander Kaya

In Ulm trafen sich Schüler und Studenten, aber auch etliche ältere Erwachsene. Am Nachmittag demonstrierten rund 40 Kinder und Erwachsene bei „Parents for Future“ vor dem Kloster Roggenburg, auch ihr Motto war die „Klima-Wahl“.

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Alle Forderungen an die Stadt Ulm und die beiden Landkreise finden Sie unter forderungen.fridaysforfutureulm.de. (mase)

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