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Neu-Ulm/Ulm

05.04.2021

Polizei kontrolliert hunderte Fahrer aus der Tuning-Szene

Die Polizei hatte mit Menschen aus der Poser- und Tuning-Szene alle Hände voll zu tun.
Foto: Alexander Kaya (Symbolfoto)

In Ulm und Neu-Ulm tummeln sich am Ostersonntag mehrere Hundert Menschen mit ihren Autos auf Parkplätzen und an Seen. Sie müssen nun mit Anzeigen rechnen.

Am Ostersonntag haben sich in Ulm und Neu-Ulm einige Mitglieder der Poser- und Tuning-Szene getroffen und die Polizei auf Trab gehalten. Auf zwei Parkplätzen in der Blaubeurer Straße stellte die Polizei gegen 19 Uhr zahlreiche Fahrzeuge und Personen fest, die sich nicht an die Corona-Regeln hielten und Lärm verursachten. Außerdem entsorgten sie ihren Müll nicht in die dafür vorgesehenen Behälter. Die Polizei räumte die Parkplätze und sperrte sie ab.

Später ließen auf dem Altstadtring und auf einem Parkplatz in der Wielandstraße zahlreiche Autofahrer ihre Motoren aufheulen und waren mit lauter Musik unterwegs. Während sie auf dem Parkplatz standen, hielten auch sie sich nicht an die geltenden Vorschriften der Corona-Verordnung. Sämtliche Autofahrer erhielten Platzverweise. Um den Lärm einzudämmen und ein Zusammentreffen der Autofahrer zu verhindern, sperrte die Polizei etwa eine Stunde die Frauenstraße. Die Autofahrer und andere Beteiligte, die sich nicht an die gesetzlichen Regelungen hielten, müssen nun mit Konsequenzen rechnen.

In Neu-Ulm treffen sich 200 Leute am Donaubad

In Neu-Ulm standen in den späten Abendstunden des Ostersonntags circa 100 Fahrzeuge und 200 Personen auf dem Parkplatz des Donaubades in Neu-Ulm, die laut Polizei der Tuning-Szene zuzuordnen waren. Aus den Fahrzeugen kam lautstarke Musik, zudem ertönten immer wieder aufheulende Motoren.

Die Personen flüchteten, als sie die Polizisten sahen - teilweise zu Fuß, teilweise mit den Fahrzeugen. Mithilfe mehrerer Streifen konnte der Großteil der Fahrzeuge angehalten werden. In vielen Fahrzeugen befanden sich mehr Personen, als nach der aktuell gültigen Verordnung zulässig sind. Die Betroffenen müssen nun mit Bußgeldern im unteren bis mittleren dreistelligen Bereich rechnen.

Fahrer versuchen, vom Ludwigsfelder See zu flüchten

Nur wenige Stunden später ging erneut eine Mitteilung über zahlreiche Fahrzeuge im Bereich des Ludwigsfelder Baggersees ein. Vor Ort entdeckte die Polizei rund 30 Fahrzeuge, auch deren Fahrer wollten demnach flüchten - ohne Erfolg. Die Polizei Neu-Ulm weist ausdrücklich darauf hin, dass Ansammlungen dieser Art aufgrund der aktuellen Pandemielage und gültigen Verordnung nicht zulässig sind und konsequent geahndet werden. (AZ)

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