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WFV-Pokalfinale

21.05.2018

SSV Ulm gewinnt WFV-Pokalfinale gegen Ilshofen

Torjubel beim 1:0 des SSV Ulm durch Johannes Reichert.
Bild: Eibner/Wolfgang_Frank

Klar besiegt das Team von Trainer Tobias Flitsch den Verbandsligisten TSV Ilshofen. Das Spiel ist schon früh entschieden.

Es dauerte rund 30 Minuten nach Anpfiff des WFV-Pokalfinales zwischen dem Verbandsligisten TSV Ilshofen und dem SSV Ulm 1846 Fußball, ehe ein allzu bekanntes Lied durchs Stuttgarter Gazi-Stadion tönte. „Berlin, Berlin – wir fahren nach Berlin“, sangen die vielen mitgereisten Spatzen-Anhänger. Sie glaubten es vermutlich selbst nicht, aber möglich war es theoretisch allemal. Mit 2:0 führten die Ulmer zu dem Zeitpunkt schon. Am Ende lautete das Ergebnis 3:0 für Ulm. Die erste Runde des DFB-Pokals hat der SSV damit sicher.

Gefährdet war der Sieg zu keinem Zeitpunkt. Ilshofen war überfordert mit den hochmotivierten Spatzen, die ihre Angriffe konzentriert und ruhig aufbauten. Lange Bälle waren das Mittel der Ilshofener Wahl und damit stellte der TSV die Ulmer vor keine Herausforderung. Für sie typisch war das 4-4-2, für das sich Trainer Tobias Flitsch entschieden hatte. Etwas überraschend saß Alper Bagceci zunächst nur auf der Bank, Ardian Morina, der bis zu seiner Verletzung am Sprunggelenk vor ein paar Wochen einer der wichtigsten Spieler der Regionalliga-Rückrunde war, fehlte ebenfalls – wenn auch weniger überraschend. Im Tor stand wie im Pokal üblich Kevin Birk.

SSV Ulm 1846 Fußball gewinnt WFV-Pokalfinale

Es dauerte nur neun Minuten, ehe der SSV Ulm 1846 Fußball in Führung ging. Nach einem langen Freistoß von Marcel Schmidts aus dem Mittelfeld ließ Ilshofen den hohen Ball beim Klärungsversuch nur nach vorne an den Strafraumrand abprallen. Da stand Johannes Reichert und schoss den Ball unhaltbar ins Netz. Ulm versuchte es in der Folge oft über die rechte Seite, was gut funktionierte.

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So spielten die Spatzen einige gute Möglichkeiten heraus, etwa durch David Braig (15.), Steffen Kienle (22.) oder Thomas Rathgeber (26.). Doch die wurden zu inkonsequent und teils lässig vergeben. Besser lief es in der 30. Minute. Eine Flanke von der rechten Seite durch Schmidts verwertete Kienle per Kopf. Ebenfalls mit einem Kopfball traf er kurz vor der Pause zur komfortablen 3:0-Halbzeitführung (44.).

3800 beim WFV-Pokalfinale in Stuttgart

Nach der Halbzeitpause änderte sich das Spiel mit der Zeit etwas. Zwar hatten Rathgeber (48.) und Braig (52.) dicke Möglichkeiten, scheiterten aber am Torwart Jonas Wieszt oder an der Latte. Ilshofen kam dann besser in die Partie. Zwei große Chancen per Kopf und nach einer Eckballvariante per Flachschuss von Daniel Schmelzle, den Birk aber parieren konnte. So souverän wie in Durchgang eins wirkte das Spiel der Spatzen jetzt nicht mehr. Dazu kam, dass Kapitän Florian Krebs in der 60. Minute verletzt vom Feld musste und auch Doppeltorschütze Steffen Kienle nur noch unrund lief. Er hatte offensichtlich Probleme mit dem Knie. In der 74. Minute ersetzte ihn Tino Bradara.

Mit Kienle gingen auch die großen Offensivbemühungen der Ulmer dahin. Gefährlich wurde es vor dem Ilshofener Tor nicht mehr. Doch der TSV hatte sich seinem Schicksal offensichtlich auch schon ergeben. Es war 18.49 Uhr, als Schiedsrichter Philipp Lehmann das Spiel abpfiff und den ersten WFV-Pokalsieg des SSV seit 1997 besiegelte.

SSV Ulm 1846 Fußball: Birk - Kammerbauer, Schindele, Krebs, Schmidts - Reichert, Campagna, Sauter (79. Bagceci), Kienle (75. Bradara) - Braig, Rathgeber (89. Celiktas).

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