Fußball-Bezirk

26.05.2017

Senden spielt für Senden

Die Spieler des FV Senden hatten nach dem Winter reichlich Grund zum Jubel. Nach einer beeindruckenden Aufholjagd ist der Klassenerhalt in der Bezirksliga wieder möglich.
Bild: Horst Hörger

Fußball-Bezirk Wenn die erste Mannschaft mindestens den Relegationsplatz hält, dann steigt auch die zweite nicht direkt ab. So etwas soll künftig vermieden werden

Kuriose Situation im Fußball-Bezirk: Der FV Senden kann in dieser Saison dem FV Senden Schützenhilfe leisten. Wenn die erste Mannschaft in der Bezirksliga mindestens Platz 13 verteidigt, dann gibt es eine Etage tiefer keinen direkten Absteiger. Die zweite Garnitur des FV Senden als sicheres Schlusslicht in der Kreisliga A Iller könnte dann in der Relegation noch den Klassenerhalt schaffen. Eine derartige Situation soll allerdings in Zukunft vermieden werden. Bezirkschef Manfred Merkle sagt: „Ab der kommenden Saison steigt der Tabellenletzte einer Liga auf jeden Fall ab. Zur Not erreichen wir dann eben nicht die Sollstärke.“ Einen entsprechenden Beschluss hat der Vorstand des württembergischen Fußball-Verbands bereits gefasst.

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Zwei Spieltage stehen in der regulären Saison noch auf dem Programm, anschließend geht es für mehrere Vereins in die Relegation und damit in die Verlängerung. Um den letzten freien Platz in der Bezirksliga bewerben sich dann die drei Vizemeister der Kreisligen A, die wie jedes Jahr zunächst den Relegations-Teilnehmer unter sich ausmachen. Ein Freilos hat diesmal nach dem Rotationsprinzip zunächst der Alb-Vertreter. Die Situation in den einzelnen Ligen kurz vor Torschluss:

Bezirksliga: Da eine Etage höher der TSV Neu-Ulm ein mittleres Wunder braucht und auch der TSV Blaustein massiv gefährdet ist, gibt es in jedem Fall drei Absteiger. Holzheim geht sicher runter in die A-Donau, nach derzeitigem Stand würde es außerdem Westerstetten und Lonsee erwischen, der FV Senden würde Relegation spielen. Als Meister und Landesliga-Rückkehrer steht der TSV Buch fest, um Platz zwei und die Teilnahme an der Aufstiegs-Relegation bewerben sich die kleinen Spatzen und Türkspor Neu-Ulm.

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Kreisliga A Donau: Bei sechs Punkten Vorsprung auf die Verfolger und mit dem klar besten Torverhältnis ist Tabellenführer Türkgücü Ulm so gut wie durch. Spannend bleibt der Kampf um Platz zwei und die Teilnahme an der Aufstiegs-Relegation zwischen den punktgleichen Mannschaften des SV Grimmelfingen und des SV Nersingen. Da Holzheim von oben kommt, gibt es auf jeden Fall zwei Direktabsteiger. Auch die stehen mit dem TSV Erbach II und dem VfB Ulm fest. Der SV Eggingen spielt die Abstiegsrelegation.

Kreisliga A Iller: Oben lauert der drei Punkte zurück liegende, aber mit dem Pfund des deutlich besseren Torverhältnisses wuchernde TSV Obenhausen auf einen Ausrutscher vom Primus SV Beuren. Wenn der FV Senden in der Bezirksliga mindestens den Relegationsplatz verteidigt, dann ist unten alles klar. Wenn es die ersten Sendener Mannschaft allerdings noch erwischt, dann ist auch das Schicksal der eigenen zweiten Garnitur besiegelt. Der SC Vöhringen, SC Staig II und TSV Kettershausen müssten dann befürchten, dass die Saison für sie in die Relegations-Verlängerung geht.

Kreisliga B Donau: Drei Punkte Vorsprung und die um mehr als 20 Treffer bessere Tordifferenz – wenn der SV Offenhausen am Sonntag sein Heimspiel gegen die Leoes de Ulm gewinnt, dann ist er durch. Kandidaten für Platz zwei sind der ESC Ulm und der RSV Ermingen.

Kreisliga B Iller: Die SGM Dietenheim/Regglisweiler und der zwei Punkte zurück liegende FV Altenstadt machen Meisterschaft und Relegationsteilnahme unter sich aus.

Kreisliga B 4: Die SSG Ulm II steigt als Meister in die Kreisliga A Donau auf. Um Platz zwei bewerben sich mit Türkspor Neu-Ulm II, dem TSV Buch II, dem SV Jungingen II und dem FC Blaubeuren II noch vier Mannschaften. Da die in verschiedene Staffeln der Kreisliga A aufsteigen würden, ist noch keine konkrete Planung der Relegation und der vorherigen Qualifikation möglich.

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