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Bezirksliga-Topspiel

30.10.2017

So jubelt ein Tabellenführer

Es dauerte unnötig lange, bis die Spieler des TSV Neu-Ulm im Gipfeltreffen der Bezirksliga den längst fälligen Führungs- und Siegtreffer gegen den SV Tiefenbach feiern konnten.
Bild: Horst Hörger

Tiefenbach war mit dem 0:1 in Neu-Ulm noch gut bedient. Allerdings sorgte beim Sieger der Spielertrainer unfreiwillig für Spannung

Der TSV Neu-Ulm hat gestern die Tabellenspitze in der Fußball-Bezirksliga erobert: Die Kreisstädter bezwangen den SV Tiefenbach am Muthenhölzle mit 1:0 denkbar knapp. Eigentlich hätte das Resultat aber deutlicher ausfallen müssen.

Neu-Ulm war über weite Strecken der Partie klar Herr im eigenen Haus. Nach dem Schlusspfiff hatte deswegen Spielertrainer Ünal Demirkiran, der selbst mit seiner Gelb-roten Karte in der 88. Minute noch einmal unfreiwillig für Spannung gesorgt hatte, nur die fehlende Durchschlagskraft seiner Angreifer zu beklagen: „Wir müssen zur Halbzeit eigentlich schon mit zwei oder drei Toren führen.“

Mit dem Auftakt in die Partie tat sich seine Mannschaft allerdings sehr schwer. Tiefenbach startete mit einem engagierten und hohen Pressing und vermittelte so eine gehörige Portion Selbstvertrauen. Neu-Ulm schien überrascht und leistete sich ungewöhnlich viele Ballverluste. Erst als nach etwa einer Viertelstunde die Gäste anfingen, mit ihren Kräften zu haushalten, entwickelte sich ein Übergewicht des TSV. Dieses wurde allerdings mit jeder Spielminute ausgeprägter. Tormöglichkeiten ergaben sich aber nur für den emsigen Onur Mutlu. Bei seinen Abschlüssen war Tiefenbachs Keeper Manuel Böck aber stets auf dem Posten (9., 22., 31., 39.). Und beinahe wäre diese Leichtfertigkeit bestraft worden: In der 44. Minute strich ein abgefälschter Schuss von Manuel Moro knapp am Gehäuse der Einheimischen vorbei und nach dem fälligen Eckball setzte Tobias Hölzle einen Kopfball an den Neu-Ulmer Querbalken.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich das Bild nicht. Der TSV hatte die Partie fest im Griff, musste aber weiter auf den längst überfälligen Führungstreffer warten, weil auch Mehmet Fidan in der 64. Minute unbedrängt den Ball am leeren Tiefenbacher Kasten vorbeischob. Vier Minuten später war es dann aber so weit: Benjamin Huber verwertete die Vorarbeit von Alexander Casullo zum Tor des Tages. Huber hätte wenig später alles klar machen müssen, scheiterte aber wieder an Tiefenbachs Keeper Manuel Böck.

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