Bezirksliga-Topspiel

23.08.2015

Türkische Klubs gleichauf

In der Bezirksliga-Topbegegnung zwischen Türkspor Neu-Ulm (links Firat Pireci) und Türkgücü Ulm (rechts Antonio Saccotelli) gab es keinen Sieger. Beide Mannschaften waren gleichauf, keine hatte letztlich den Sieg verdient.
Bild: Ilse Riedel

Türkspor Neu-Ulm holt vor toller Kulisse Punkt gegen Türkgücü Ulm. Nach der Pause gibt es einen Paukenschlag.

Von Michael Schuster

Türkspor Neu-Ulm hat gestern seinen ersten Punkt in der Fußball-Bezirksliga ergattert. Im innertürkischen Vergleich mit dem SC Türkgücü Ulm reichte es am Ende zu einem 1:1. Die Partie hatte keinen Sieger verdient. Immerhin bescherte das Aufeinandertreffen der beiden türkischen Vertreter dem Stadion am Muthenhölzle wiedermal eine bei Fußball-Ligaspielen lange nicht gesehene Zuschauerkulisse. 450 Schaulustige hatten sich eingefunden. Die Galerie verließ das Areal nach dem Schlusspfiff allerdings mit gemischten Gefühlen.

Die beiden Mannschaften hatten sich mit dem Tausch von Blumen und Vereinswimpeln vor dem Anpfiff freundschaftlich begrüßt und taten sich auch in den folgenden 90 Minuten selten weh. Türkspor war um ein Übergewicht im Mittelfeld bemüht und stellte das zumindest phasenweise auch her. Ex-Türkgücü-Ikone Mehmet Ali Yildiz zog dort die Fäden. Allerdings standen der Abwehrverbund mit Antonio Saccotelli und Ali Kanik im Mittelfeld sowie die von Rosario Lentini und Dogan Agvaz geführte Viererkette von Türkgücü sehr stabil. Wirkliche Szenen des Neu-Ulmer Drei-Mann-Sturms mit Firat Pireci, Onur Alkan und Engin Karasoy waren nicht zu verzeichnen. Folgerichtig wurde es für die Gäste nur bei Standards gefährlich. In der 30. Minute zirkelte Özgür Sahin einen 25-Meter-Freistoß ans Lattenkreuz. Vier Minuten später war dann Onur Alkan per Kopf zur Stelle und markierte die Führung der Hausherren. Wieder war ein Freistoß von Sahin der Ausgangspunkt.

Die zweite Halbzeit begann mit einem Paukenschlag: Ali Kanik umkurvte aus stark abseitsverdächtiger Position Neu-Ulms Keeper Ediz Özer und wurde von diesem gelegt. Schiri Serkan Tekcan beging da seinen einzigen Fehler. Er stellte Özer nicht vom Platz, sondern beließ es bei einer Verwarnung. So bekam der Türkspor-Torhüter die Möglichkeit, den von Ali Kanik selbst getretenen Elfer zu parieren (47.). Türkgücü blieb davon unbeeindruckt und nahm die Zügel immer straffer in die Hand. Der Ausgleich fiel aber erst in der 82. Minute: Ömer Koc staubte ab, nachdem Dogan Agvaz im Anschluss an einen Eckball an die Latte geköpft hatte.

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