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Trainersuche

04.11.2019

Wer wird der Neue bei Bayern München?

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3 Bilder
Er hätte Zeit und irgendwie mögen sie ihn alle: Aber Jupp Heynckes war schon viermal Trainer des FC Bayern München und er ist inzwischen 74 Jahre alt.
Bild: dpa/Rickett

Plus Wir haben Fußballexperten gefragt, wen sie anrufen würden, wenn sie Rummenigge oder Hoeneß wären. Einen Mann könnten sich fast alle als Trainer vorstellen

Die Ära von Niko Kovac beim FC Bayern München ist nach der 1:5-Klatsche in Frankfurt beendet, der deutsche Rekordmeister braucht einen neuen Trainer. Wir haben uns bei Fußballexperten aus der Region erkundigt, wen sie jetzt fragen würden, wenn sie Karl-Heinz Rummenigge oder Uli Hoeneß wären. Den extrovertierten Portugiesen Jose Mourinho? Den bei Juventus Turin freigestellten Italiener Massimiliano Allegri? Erik ten Hag von Ajax Amsterdam? Oder doch noch einmal Jupp Heynckes?

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Manuel Strahler (derzeit verletzter Kapitän des FV Illertissen): „Ich bin von Kindesbeinen an Bayern-Fan und ich wünsche mir, dass Jupp Heynckes die Kovac-Nachfolge antritt. Das ist einfach ein ganz feiner Mensch, der eine unglaubliche Autorität und Souveränität ausstrahlt. Das spürt man sogar vor dem Fernseher. Ich glaube aber nicht wirklich, dass mein Wunsch in Erfüllung geht. Realistisch sind der Italiener Massimiliano Allegri oder Erik ten Hag von Ajax Amsterdam. Der beste Trainer, den ich in meiner Karriere kennengelernt habe, ist ja Ilija Aracic. Der hätte auch Zeit, aber den hat bei den Bayern vermutlich niemand auf dem Zettel.“

Andreas Spann: (Trainer SGM Aufheim/Holzschwang): „Ich war Bayern-Fan, bis ich vor knapp 20 Jahren zu Borussia Mönchengladbach gewechselt bin. Dort wurde ich natürlich zum Gladbach-Fan, inzwischen bin ich einfach nur noch Fußballfan und als solcher wünsche ich mir eine Rückkehr von Jupp Heynckes. Der wäre eine perfekt Übergangs-Lösung, aber er wird es wohl nicht mehr machen. Für die Bayern geht es jetzt darum, die Saison mit Anstand zu Ende zu bringen, dann brauchen sie eine große Lösung. Jose Mourinho wäre so eine und er wäre eine Bereicherung für die Bundesliga. Wobei er nicht deutsch spricht und das gehört ja angeblich zum Anforderungsprofil des FC Bayern München. Erik ten Hag wäre eine eher mittelgroße Lösung. Ich bin momentan ganz froh, dass ich nicht Rummenigge oder Hoeneß bin.“

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Florian Krebs (Kapitän SSV Ulm 1846 Fußball): „Es sollte ein Trainer sein, der auch international schon Erfolge gefeiert hat und der weiß, wie man mit den Stars umgeht. Im ersten Moment fällt mir da natürlich Jupp Heynckes ein, aber der wird es wohl aus Altersgründen nicht mehr machen. Eine Alternative wäre Erik ten Hag. Der lässt bei Ajax Amsterdam offensiv spielen und diese Ausrichtung würde auch zu den Bayern passen. Mourinho kann ich mir dagegen nicht vorstellen. Seine ganz großen Erfolge liegen jetzt auch schon länger zurück und seine Art der Menschenführung ist bekanntlich schwierig. Ich werde den neuen Trainer auf jeden Fall demnächst live sehen. Als Bayern-Sympathisant bin ich oft im Stadion, für das Spiel gegen Tottenham im Dezember habe ich mir auch schon Karten besorgt.“

Roland Held (Vorsitzender des Schießener Fanclubs Red-White Dynamite): „Ich will auf keinen Fall einen Massimiliano Allegri oder einen anderen Italiener. Was wir jetzt brauchen, das ist ein Mann, der deutsch spricht und der den Verein kennt. Erik ten Hag wäre deswegen eine Lösung, die auf der Hand liegt. Bei Ajax Amsterdam würde man ihm vermutlich keine Steine in den Weg legen und ihm die Chance auf einen Karrieresprung nicht verbauen. Vielleicht entwickelt er sich ja sogar zu einer ganz großen Lösung. Dazu muss er natürlich in dieser Saison das Double aus deutscher Meisterschaft und Pokal holen. Das gilt beim FC Bayern München ja schon als Normalfall.“

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