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Schießen

19.01.2019

Bessere Nerven im Derby-Krimi

Sorgte im Bayernliga-Derby gegen Donauperle Bergheim mit ihrem Sieg im Duell mit Eva-Maria Felbier für die Entscheidung: Staudheims Martina Lindel.
Bild: Izso

Luftgewehr-Team von Winterlust Staudheim setzt sich in der Bayernliga gegen Donauperle Bergheim knapp mit 3:2 durch. „Schnellschützin“ Martina Lindel sorgt dabei für den entscheidenden Punkt

Am vergangenen Wochenende sind auch die Bayernliga-Teams mit dem Luftgewehr ins Jahr 2019 gestartet. Zum Auftakt der Rückrunde stand für Winterlust Staudheim in Mertingen das Duell mit der BSG Offingen sowie das Lokalderby gegen Donauperle Bergheim auf dem Programm.

Gegen Offingen hatten die Winterlust-Schützen noch eine Rechnung offen. Im Hinkampf unterlag man knapp im Stechschuss mit 9:10 beziehungsweise 2:3. An Position fünf startete Martina Lindel durchwachsen – zwar relativ konstant mit 94, 96, 95 und 94 Ringen, aber auch etwas zu wenig für ihren Anspruch. Lindels Vorteil war allerdings wieder einmal ihre Geschwindigkeit. Ihr Gegner hatte sehr mit den eigenen Nerven zu kämpfen, sodass sie den ersten Punkt mit 379:374 Ringen holte. Bruder Stefan kämpfte auf Position vier von Anfang an gegen Windmühlen. Sein Gegner erwischte einen „Sahnetag“ und holte in jeder Serie einige Ringe Vorsprung heraus. Letztlich unterlag der Staudheimer mit 379:387.

Jürgen Herde (Position drei) zeigte dagegen, was derzeit in ihm steckt. Nach den noch etwas zurückhaltenden Serien eins und zwei mit jeweils 96 Ringen drehte er am Ende auf und schloss mit zweimal 99 Ringen ab. Dagegen hatte seine Konkurrentin (380) keine Chance und musste sich geschlagen geben. Auf Platz zwei erwischte Jessica Preckel einen Fehlstart. 95 Ringe zu Beginn bedeuteten vier Ringe Rückstand auf ihre Gegnerin. Sie holte dann zwar kontinuierlich auf, doch ein Ring pro Serie genügten nicht ganz, sodass sie schließlich mit 387:388 Ringen unterlag.

Nun entschied sich die Partie auf Rang eins. Sandra Specht und ihr Gegner schenkten sich nichts. Beide errangen 387 Ringe, womit es – wie schon im Hinkampf – zum Stechen um den Mannschaftssieg kam. Drei Stechschüsse lang bangten die Fans, ehe feststand, dass Specht mit 9:9, 10:10 und 9:10 das Nachsehen hatte. Somit war den Staudheimern die Revanche missglückt.

Am Nachmittag folgte dann das „große Derby“ gegen Bergheim – und dieses sollte ebenfalls eine richtige Nervenschlacht werden. Bei Specht war nach dem stressigen Vormittagskampf irgendwie die Luft raus. Gegen Sibille Gerstner musste sie mit 381:386 ihren Zähler abgeben. Besser lief es dagegen bei Preckel auf Position zwei. Sie bestätigte ihre Leistung vom Vormittag mit 387 Ringen. Dies genügte, um ihre Gegnerin Pauline Strixner (384) in Schach zu halten und zum 1:1 auszugleichen. Herde kam nur punktuell in Schwung. Mit einer Serie von 95, 99, 96, 95 schaffte er insgesamt 385 Ringe. Seine Kontrahentin Isabel Gerstner konnte die Derby-Anspannung allerdings schlechter kompensieren, lag schließlich zwei Ringe darunter und unterlag.

Stefan Lindel erwischte einen rabenschwarzen Tag. Er verlor nochmals zwei Ringe im Vergleich zum Vormittag und schloss mit 377 Ringen ab. Dagegen hatte seine Gegnerin Laura Braun keine große Mühe und gewann mit vier Ringen Vorsprung – was zugleich den 2:2-Ausgleich bedeutete.

Martina Lindel auf „Fünf“ hatte sich gefangen. Sie legte sogar nochmals „einen Zahn zu“, da Eva-Maria Felbier ebenfalls eine schnelle Schützin war und die Staudheimerin aber nicht hinterherschießen wollte. Und dies klappte hervorragend. In Serie eins noch mit einem Ring im Rückstand, nahm Lindel mit 98 und 99 Ringen in Durchgang zwei und und drei der Bergheimerin den Wind aus den Segeln. Mit 386:380 Ringen bezwang sie Felbier klar und holte somit den entscheidenden Punkt für die Winterlust-Schützen.

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