1. Startseite
  2. Lokales (Neuburg)
  3. Lokalsport
  4. „Können nur als Team bestehen“

Landesliga Südwest

13.09.2019

„Können nur als Team bestehen“

Mit Teamgeist zum Klassenerhalt: Der FC Ehekirchen gewann zuletzt dreimal in Folge. Am Sonntag ist der SC Ichenhausen zu Gast.
Bild: Luis Bauer

Der FC Ehekirchen will seine Siegesserie gegen den SC Ichenhausen ausbauen. Gerhard Hildmann fordert Zusammenhalt.

An das Gefühl, Spiele zu gewinnen, würde sich Gerhard Hildmann gerne gewöhnen. Dreimal verließ der FC Ehekirchen zuletzt siegreich den Rasen, könnte mit einem weiteren Erfolg sogar die direkten Abstiegsplätze in der Landesliga Südwest verlassen.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher nur Abonnenten mit einem Plus+ Abo zur Verfügung.
Jetzt ab 0,99 € testen

„Wir müssen schauen, dass wir auf der Welle bleiben“, sagt Hildmann. Während sein Team zuletzt gehörig Selbstvertrauen getankt hat, befindet sich Sonntagsgegner SC Ichenhausen (Anpfiff um 17 Uhr) in einer Negativspirale. Vier Spiele hintereinder wurden nicht gewonnen, vorige Woche kassierte die hoch gehandelte Mannschaft gar eine 0:3-Niederlage bei Aufsteiger VfB Durach. „Aus der Ferne ist es schwer zu beurteilen, warum es bei ihnen nicht läuft“, sagt Hildmann, der bei Ichenhausen eine „hohe Qualität“ im Kader erkannt hat. „Sie haben zu wenig Punkte. Ich hoffe, dass bei ihnen der Knoten nicht gerade gegen uns platzt.“ Gelingt Ehekirchen der nächste Sieg, würde der Aufsteiger mit Ichenhausen punktemäßig gleichziehen. Eine Möglichkeit, mit der vor einigen Wochen nach dem durchwachsenen Saisonstart des FCE nicht wirklich zu rechnen war. „Wir haben uns gesteigert“, sagt Hildmann. Gerade die Arbeit gegen den Ball und das Positionsspiel mit Ball wurden verbessert. Außerdem sei es gelungen, so der Coach, die individuellen Fehler zu reduzieren.

FC Ehekirchen: Neuzugänge überzeugen

Einen Anteil am Aufschwung haben auch zwei Neuzugänge, die sich in den vergangenen Wochen in die Startelf gespielt haben. Auf Innenverteidiger Lucas Labus (21), der vom VfR Neuburg kam, und Außenverteidiger Jakob Schaller (19, JFG Neuburg) hält Hildmann große Stücke. „Lucas ist ruhig am Ball, strahlt große Sicherheit aus.“ Schaller bringe „eine unglaubliche Geschwindigkeit mit“, schone weder sich selbst noch den Gegner und habe im Spiel nach vorne Fortschritte gemacht. Labus und Schaller ist es gelungen, Christoph Appel und Kapitän Sebastian Rutkowski zu verdrängen. Derzeit, wie Hildmann herausstellt. „Das ist eine Momentaufnahme, es kann schnell gehen. Wir brauchen alle Spieler.“ 17 Akteure stehen dem Trainer zur Verfügung, allen recht machen kann er es nicht. Manche müssen auf die Bank, andere in der zweiten Mannschaft aushelfen. „Egoismen sind unangebracht“, warnt Hildmann und fordert Zusammenhalt ein. „In dieser Liga können wir nur als Team bestehen. Allein mit unserer individuellen Stärke werden wir die Klasse nicht halten.“

Ein nächster Schritt Richtung Klassenerhalt soll gegen Ichenhausen gemacht werden. Während der zuletzt kranke Nicolas Ledl wieder mit dabei ist, bangt Ehekirchen noch um den Einsatz des angeschlagenen Florian Wenger.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren