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Kanu-Polo

30.05.2015

Überraschungserfolg für DRC Neuburg

Engagiert: Die Jugendmannschaft des DRC Neuburg mit Sara Rößner, Lea Rößner, Lorenz Graßl, Erik Glötzinger, Paul Glasenapp und Petra Brey belegte beim internationalen Turnier in Essen den 11. Platz.
Bild: DRC Neuburg

Herren gewinnen internationales Turnier in Essen. Teilnehmende Mannschaften reisen bis aus Asien an

Am Pfingstwochenende fand auf dem Baldeneysee in Essen das weltweit größte Kanupolo-Turnier für Vereinsmannschaften statt – der 44. Internationale Deutschland-Cup. Mehr als 1300 Sportler standen sich an drei Spieltagen in knapp 420 Spielen gegenüber und kämpften um den Sieg in den verschiedenen Spielklassen. Unter anderem waren Teams aus Taiwan, Südafrika, England, Dänemark, Niederlande, Polen, Ukraine, Frankreich, Belgien, Schweiz, Italien, Schweden, Finnland, Lettland, Litauen, Irland und Deutschland dabei.

Für den größten Erfolg aus Neuburger Sicht sorgten die Herren, die das Turnier der Leistungsklasse 2 gewannen. Ohne Ihre U-21-Spieler gingen die Neuburger Christian Semisch, Uli Burger, Simon Schneider und Clemens Reschke in der Herren Leistungsklasse (LK) 2 an den Start. Mit Sebastian Giebe, Carsten Faber und Malte Jungmann konnte man zudem Uli Burgers ehemalige Kollegen vom PSC Coburg für das Turnier gewinnen. Insgesamt 20 Mannschaften gingen auf vier Vorrunden-Gruppen verteilt ins Rennen. Bestens aufgelegt zeigte sich während des gesamten Turniers vor allem der Coburger Jungmann, der mit einem starken Wurfarm Tor um Tor erzielte. Nach Platz 2 in der Gruppe erreichte das Team die Runde der besten Acht. Auch in der Zwischenrunde überzeugten die Neuburger und feierten Siege gegen Team Finnland (5:3), KRM Essen (6:5) und VK Berlin (2:1).

Spannung bis zum Schluss boten die Neuburger im Halbfinale gegen KV Rijnland aus Holland. Nach einer 3:1-Führung kam man in der regulären Spielzeit nicht über ein 4:4 hinaus, ehe Malte Jungmann gleich im ersten Angriffszug der Verlängerung mit dem Golden Goal sein Team ins Finale warf. Nachdem das Team Finnland sich im 2. Halbfinale gegen CPS Club Taiwan durchgesetzt hatte, traf man hier abermals auf die Skandinavier. Nach einer Unachtsamkeit in der Abwehr musste man schnell das 0:1 hinnehmen. Dies sollte jedoch nur ein Weckruf für die Bayern gewesen sein, noch in der ersten Hälfte konnte man den Ausgleich erzielen. Jetzt hatte man Blut geleckt und in der zweiten Halbzeit spielte man ruhig und überlegt Chancen heraus, die schließlich zu Torerfolgen und einem 3:1-Finaltriumph führten. Weitere Kanupolo-Spieler des DRC Neuburg gingen in unterschiedlichen Spielklassen an den Start. Simon Haug griff bei den Schülern mit der Mannschaft des PSC Coburg ins Geschehen ein. Insgesamt zwölf Mannschaften kämpften hier um den Turniersieg. Nach Platz drei in der Vorrundengruppe verlor man in der Platzierungsrunde zunächst mit 3:4 gegen WSF Lisblar, ehe durch einen 7:0-Erfolg gegen VK Berlin der 7. Platz gesichert wurde.

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Moritz Graßl und Hannes Rottmann gingen in der U-21-Spielklasse ebenfalls mit Spielern des PSC Coburg an den Start. 15 Mannschaften gingen in vier Gruppen in die Vorrunde. Neben zwei Siegen gegen AVSK Lithuania (4:3, 2:0) hab es zwei Niederlagen gegen den späteren Finalisten KSV Havelbrüder Berlin (2:6, 3:5). Ohne Losglück traf man in den Platzierungsspielen gleich auf den zweiten Finalteilnehmer KCNW Berlin und musste sich geschlagen geben, so dass ein Platz unter den ersten Vier nicht mehr erreichbar war. Letztlich reichte es für die U21 zum achten Platz.

Angeführt von Kapitän Paul Glasenapp spielten Erik Glötzinger, Lorenz Graßl, Petra Brey, Sara Rößner und Lea Rößner in der Spielklasse U 16 für den DRCN mit 15 anderen Teams. Nach Platz drei in der Vorrunde verlor der DRC in der Zwischenrunde mit 1:6 gegen die Asiaten von KCIS Taiwan. Nach Pleiten gegen KG List Hannover A (5:6) und KRM Essen sorgte ein 4:3-Sieg im Spiel um Platz 11 gegen WC Havel Berlin für einen gelungenen Abschluss. Herausragend war die Leistung von Glasenapp, der engagierte Vorstellungen zeigte und das Team immer wieder im Spiel hielt.

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