1. Startseite
  2. Lokales (Nördlingen)
  3. CSU und CDU fordern Trasse für B 29

Parteien

08.05.2019

CSU und CDU fordern Trasse für B 29

Die Kreisverbände Ostalb und Donau-Ries tagen gemeinsam in Bopfingen. Sie beschäftigen sich insbesondere mit den Verkehrsachsen für die Region

Die Kreisverbände CDU Ostalb und CSU Donau-Ries drängen die baden-württembergischen Behörden, endlich die Trasse für den Bau einer neuen Bundesstraße 29 zwischen Nördlingen und der Röttinger Höhe bei Lauchheim festzulegen. Beim Regionaltag der beiden Unionsverbände und Vertretern der CSU Mittelfranken mit dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann bei der Firma VAF in Bopfingen betonten die beiden Bundestagsabgeordneten Roderich Kiesewetter (Aalen) und Ulrich Lange (Nördlingen), dass die Entscheidung über den künftigen Verlauf der Straße ein wichtiges Signal für Planung und Neubau dieses Teilabschnitts der „bedeutenden Verkehrsachse B 29“ für den Wirtschaftsraum Ostalb/Donau-Ries bedeuten würde.

Weiterlesen mit dem Plus+ Paket

Dieser Inhalt ist älter als 30 Tage und steht daher nur Abonnenten mit einem Plus+ Abo zur Verfügung.
Jetzt ab 0,99 € testen

Wie berichtet, liegen zwei Vorschläge auf dem Tisch: eine Südvariante mit einer gemeinsamen Umgehung von Pflaumloch, Trochtelfingen, Bopfingen sowie Aufhausen und dann weiterführend über das Härtsfeld bis zur Röttinger Höhe. Zudem eine billigere Nordtrasse ab der Umgehung Wallerstein in westlicher Richtung vorbei an Benzenzimmern, Kerkingen, Zöbingen und dann in einem südlichen Bogen bis Röttingen. Kiesewetter verwies darauf, dass Baden-Württemberg bei den Straßenbauvorhaben im vordringlichen Bedarf eine eigene Priorisierung vorgenommen und die B 29 in zwei Ausbauabschnitte aufgeteilt habe.

Im einem ersten Teil sollen die Umgehungen Pflaumloch und Trochtelfingen realisiert werden, in einer zweiten Stufe der Rest. „Wir müssen aber aufpassen, dass die Regierung in Stuttgart zwar den ersten Abschnitt plant und auch baut, den zweiten Teil jedoch verzögert oder ganz darauf verzichtet“, warnte Kiesewetter. Von daher sei es jetzt notwendig, in einer gemeinschaftlichen Anstrengung der beiden Unions-Kreisverbände den Verantwortlichen in Stuttgart klar zu machen, trotz zweier Bauabschnitte das Vorhaben als eine Maßnahme zu betrachten.

Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.
Lesen Sie jetzt: Die heutige Ausgabe Ihrer Tageszeitung als E-Paper.

Ulrich Lange forderte von den Behörden in Baden-Württemberg, für eine rechtssichere Planung der B29 zu sorgen. Sollte dabei nichts vorwärtsgehen, werde er sich nicht scheuen, die Straße von der neuen Infrastrukturgesellschaft des Bundes für Autobahnen und Fernstraßen planen und bauen zu lassen. Er selbst sei Mitglied im Aufsichtsrat der Gesellschaft und habe somit einen gewissen Einfluss darauf.

Eine klare Absage erteilte der Abgeordnete einer Südumgehung Nördlingens von der B 25 über die Marienhöhe zur B 466. Somit müssten Ohmenheim und Neresheim keinen stärkeren Zubringerverkehr zum Autobahnanschluss der A 7 bei Nattheim befürchten. Weitere Verbesserungen für den Raum Ostalb/Donau-Ries sieht Lange im Bereich der Schiene kommen. Nachdem das britische Eisenbahnunternehmen Go-Ahead ab 2022 den Fugger-Express in der Region ablöse, bestehe die Chance einer direkten Zugverbindung von Stuttgart über Aalen, Nördlingen und Donauwörth nach München. Innenminister Herrmann sprach sich dafür aus, seitens der Politik in Bayern und Baden-Württemberg noch bessere Rahmenbedingungen für die ländlichen Räume zu schaffen. Dazu gehören gute Straßenverbindungen ebenso wie die Unterstützung der mittelständischen Wirtschaft, um den Menschen weite Weg zur Arbeit zu ersparen.

Themen folgen

Die Diskussion ist geschlossen.

Das könnte Sie auch interessieren