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Fußball

23.10.2020

Das erstes Heimspiel für die Fußballer des TSV Nördlingen in diesem Jahr

Der Einsatz von Florian Wenninger (rechts) im ersten Heimspiel dieses Jahres ist fraglich. Links Gabriel Merane vom TSV Schwaben Augsburg. Michael Meir beobachtet den Zweikampf.
Bild: Klaus Jais

Plus Nach dem überraschenden Erfolg in Regensburg will der TSV Nördlingen am Samstag gegen Landsberg nachlegen. Allerdings sind wichtige Akteure angeschlagen.

Als der Fußball-Bayernligist TSV 1861 Nördlingen am vergangenen Sonntag beim SSV Jahn Regensburg II antrat, da waren die Samstagsergebnisse natürlich bekannt und sie boten Diskussionsstoff. Schließlich hatten die in TSV-Reichweite liegenden Mannschaften allesamt gepunktet: Der TSV Landsberg gegen Ismaning 2:2, die SpVgg Hankofen-Hailing gewann beim TSV 1860 München II und die Sensation schlechthin war der 1:0-Sieg des SV Pullach beim FC Pipinsried, der zuvor 25 Spiele nicht mehr verloren hatte. Am Samstag (15.30 Uhr, Gerd-Müller-Stadion) bestreiten die Rieser ihr erstes Heimspiel in diesem Jahr, Gegner ist der zehn Punkte besser platzierte TSV Landsberg, der das Hinspiel mit 3:1 gewann.

Die Corona-Infektionszahlen steigen und steigen. Mittlerweile haben auch bereits die ersten deutschen Fußball-Landesverbände wie Bremen und das Saarland Spielpausen beschlossen. Für den Bayerischen Fußball-Verband gibt es derzeit keinen Anlass, ähnliche Gedankenspiele in Betracht zu ziehen. Im Freistaat ist aber ohnehin – im Gegensatz zu fast allen anderen Landesverbänden – bereits in ein paar Wochen die Winterpause geplant. „Die Lage ist sehr dynamisch“, weiß aber auch BFV-Pressesprecher Fabian Frühwirth. Man warte derzeit noch die klare Auslegung der vom bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder angekündigten dunkelroten Ampel ab. Söder kündigte am Mittwoch an, wenn die Corona-Ampel in den jeweiligen Kreisen auf dunkelrot ist, jegliche Veranstaltungen auf maximal 50 teilnehmende Personen zu begrenzen. „Experten sind sich einig, dass ein Fußballspiel kein erhöhtes Infektionsrisiko darstellt – und alles, was drum herum passiert, haben wir alle selbst in der Hand. Und das machen die Vereine bisher richtig gut“, sagt Frühwirth. Die Quote an durchgeführten Spielen in Bayern lag am vergangenen Wochenende bei über 80 Prozent.

Nördlingens Trainer Kerscher: Punkte in Nördlingen behalten

Der TSV 1882 Landsberg trennte sich in der Vorwoche mit 2:2 vom FC Ismaning, es war das zweite Unentschieden hintereinander. Der neue Landsberger Trainer Edgar Weiler wartet somit noch auf den ersten Dreier unter seiner Regie. Weiler ist bereits der vierte Trainer der laufenden Saison. Die Lechstädter begannen die Runde mit Hermann Rietzler, der Mitte August 2019 zurücktrat. Dann übernahm Co-Trainer Florian Mayer interimsweise das Kommando. Im September kam Sven Kresin, der bereits von 2010 bis 2016 Trainer bei den Landsbergern war. Und nach der Corona-Pause ist jetzt der 31-jährige Edgar Weiler als Spielertrainer engagiert; er war zuletzt beim Süd-Bezirksligisten TV Bad Grönenbach. Mit dem ehemaligen Zweitligaspieler (FC Augsburg) Moritz Nebel hat der TSV Landsberg einen ganz dicken Fisch an Land gezogen. Auch die weiteren Neuzugänge, unter anderem Muriz Salemovic und Torwart Sebastian Hollenzer (beide vom FC Pipinsried), hören sich gut an. Sebastian Schmeiser, zuletzt beim Regionalligisten FC Memmingen, gilt ebenfalls als Verstärkung. In der internen Trefferliste haben die drei Spieler Andreas Fülla, Orkun Tugbay und Alessandro Mulas jeweils sechs Treffer erzielt. Tugbay ist allerdings zum Ligarivalen nach Dachau gewechselt.

Nördlingens Trainer Daniel Kerscher sagt: „Nach dem Auswärtserfolg in Regensburg wollen wir im Heimspiel gegen Landsberg die Punkte in Nördlingen behalten, wenngleich wir wissen, dass dies eine schwere Aufgabe wird“. Nick Geiß wird wegen eines Muskelfaserrisses circa drei Wochen ausfallen. Julian Bosch konnte die ganze Woche nicht trainieren, sein Einsatz heute ist fraglich. Ebenso fraglich ist der Einsatz von Florian Wenninger. Er musste nach einem Foul in Regensburg schon nach einer Viertelstunde ausgewechselt werden und laboriert an Rückenproblemen.

Info: Bis zu 200 Zuschauer können nach gestrigem Stand ins Gerd-Müller-Stadion. Es herrscht Maskenpflicht auf dem gesamten Sportgelände und die Kontaktdaten müssen erfasst werden.

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