Fußball-Landesliga Südwest

27.09.2014

Anpfiff der „Allgäu-Wochen“

Grund zum Jubel hatten die Nördlinger Landesliga-Fußballer (hier Philipp Buser, Stefan Raab und Nico Hensolt, von links) zuletzt häufig.
Bild: Kolbert-Press

Vier TSV-Partien in Folge gegen starke Konkurrenten aus dem Süden Schwabens. Zum Auftakt gegen Memmingen kann der Trainer aus dem Vollen schöpfen

Das Duell des angriffsstarken TSV Nördlingen gegen die Zweitvertretung des Regionalligisten FC Memmingen ist einer der Knüller des kommenden Landesliga-Spieltages. Am Samstag ab 15.30 Uhr treffen die beiden Teams mit den aktuellsten Erfolgsserien im Gerd-Müller-Stadion aufeinander.

Zuletzt sieben Partien in Folge ohne Niederlage überstanden

Die U23-Mannschaft aus dem Allgäu will ihren Lauf von zuletzt sieben Partien in Folge ohne Niederlage ausbauen, was in Nördlingen sicherlich eine sehr ambitionierte Aufgabe sein wird, weiß Memmingens Trainer Andreas Köstner, welches Kaliber auf seine junge Mannschaft wartet. Der letzte Erfolg der Luderschmid-Truppe beim hoch gehandelten SV Mering mit sechs Toren sorgt für großen Respekt. „Wir werden in Nördlingen stark gefordert sein“, meint Köstner, der dazu fast ängstlich aber auch augenzwinkernd ergänzt: „Der gewaltige Formanstieg des TSV 1861 Nördlingen kommt für uns zum falschen Zeitpunkt.“ Doch auch der FC Memmingen II präsentierte sich zuletzt insbesondere in Person des starken Keepers Marco Ihler im defensiven Bereich stabil und kassierte in den letzten drei Begegnungen keinen Gegentreffer.

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Memmingen wird sein Augenmerk (bei bisher nur 15 kassierten Toren) weiter auf die Defensive legen und immer wieder schnelle Konter setzen. Mit dieser Taktik versucht Köstner etwas Zählbares aus Nordschwaben mit nach Hause zu nehmen. Der Trainer muss wohl auf seinen besten Torschützen Vinko Sapina (7) wegen Hüftproblemen verzichten, doch mit Fabian Krogler (5) hat er ein Stürmertalent, mit dem langjährigen Regionalligaspieler Harald Holzapfel einen routinierten Führungsspieler und mit Julian Feneberg einen Rückkehrer nach Verletzung an Bord.

Im TSV-Lager ist man mit der aktuellen Entwicklung zufrieden, will sich jedoch trotz der zehn Punkte aus den letzten vier Spielen nicht auf den Lorbeeren ausruhen. „Wir befinden uns, gerade nach der erkennbaren Stabilisierung, in einem ganz wichtigen Saisonabschnitt und treffen nun mit Memmingen, Durach, Illertissen und Egg bis zum Vorrundenabschluss ausschließlich auf kampfstarke Mannschaften aus dem Allgäu“, blickt Pressesprecher Andy Schröter mit skeptischem Unterton bereits auch auf die nächsten Wochen voraus und ergänzt: „Ich denke, dass der gesamte Herrenbereich inzwischen verstanden hat, welche Struktur das kongeniale Trainerteam Luderschmid/Wittner verkörpert und dementsprechend wird nicht nur im Training, sondern auch im Spiel konzentrierter gearbeitet.“

Stationstraining gemeinsam mit den A-Junioren

Personell bietet sich für die Übungsleiter ein qualitativ breiter Kader an, denn auch Stefan Rieß konnte nach seiner Verletzung aus dem Spiel gegen Gersthofen Mitte der Woche das Mannschaftstraining wieder aufnehmen. Mit welcher Elf Tobias Luderschmid letztendlich beginnen wird, wollte der Feldheimer nach dem freitäglichen Abschlusstraining entscheiden. Apropos Training: Seit Wochen arbeitet der Seniorenbereich in der Montagseinheit beim individuellen Stationstraining mit der U19 zusammen, was die Durchlässigkeit der Jugendfußballausbildung und Heranführung an den Seniorenbereich nochmals optimiert.

„Memmingen ist eine technisch gut ausgebildete Mannschaft“, weiß Luderschmid, der den Knackpunkt für einen weiteren Erfolg jedoch in der eigenen Leistungsfähigkeit seines Teams sieht. „Wir arbeiten gerade in der Defensive inzwischen viel konzentrierter, was auch gegen Memmingen dringend nötig sein wird. Nach vorne haben wir großes Potenzial, müssen aber auch in den entscheidenden Möglichkeiten eiskalt zuschlagen, was uns in den letzten Spielen sehr gut gelungen ist.“

Mit dem angepeilten fünften Heimsieg (im siebten Heimspiel) könnten sich die Rieser aufgrund der Begegnungen des 14. Spieltages ins obere Tabellendrittel katapultieren.

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