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Basketball

26.01.2019

Auf den sportlichen Höhepunkt folgt Liga-Alltag

Shaquan Cantrell hatte beim Vorrundenspiel gegen Freising einen Sahnetag und erzielte unglaubliche 53 Punkte.
Bild: Jochen Aumann

FC Bayern-Verfolger TSV Nördlingen am Samstagabend zu Gast in Freising

Nach dem erfolgreichen Spitzenspiel vom vergangenen Wochenende, bei dem die Nördlinger Männermannschaft dem FC Bayern München III die erste Saisonniederlage beibrachte, obwohl diese mit vier ProB-Spielern angereist waren, geht es für Gary Szabos Truppe wieder auf Reisen. Ziel der samstäglichen Fahrt ist die Luitpold-Halle in der Domstadt Freising. Dort treffen sie auf den TSV Jahn Freising. Die Oberbayern, die in Nördlingen eine deutliche 61:105-Klatsche hinnehmen mussten, werden sich sicherlich revanchieren wollen und ein spezielles Auge auf Shaquan Cantrell richten, der in dieser Begegnung 53 Punkte verbucht hatte.

Freising steht im Augenblick zwar mit drei Siegen nur auf dem zwölften Platz der Tabelle, aber diese Siege errangen sie in der heimischen Halle. Dieser Heimstärke musste sich unter anderem das Team von München Basket beugen, das mit einer 85:103-Niederlage nach Hause geschickt wurde. Die Rieser werden auf eine Mannschaft treffen, die nicht unterschätzt werden darf und die Punkte nicht freiwillig abgeben wird.

Trainer Denis Rühmann setzte in den bisherigen Begegnungen 18 Spieler ein. Er bevorzugt einen schnellen Angriffsbasketball, bei dem sich nahezu alle zum Einsatz kommenden Spieler am Punktesammeln beteiligen. Erfolgreichster Spieler ist dabei Vangelis Pathekas. Er erzielt durchschnittlich 21 Punkte pro Partie und steht ligaweit auf dem vierten Platz der Korbschützenliste. Neben einem schnellen Zug zum Korb zeichnet ihn ein lockeres Händchen bei Würfen von jenseits der Dreipunktelinie aus. Ein weiterer sicherer Distanzschütze ist Thomas Kahlert (12 Punkte pro Spiel). Dazu kommen noch 18 Punkte, die Jakob Kock zu den Ergebnissen beisteuern kann. Aber auch Marlon Pook (8). Berat Kilapija (8) und Tim Peisker (9), sind in der Lage, im zweistelligen Bereich Zähler zu sammeln. Weitere Paradestücke der Domstädter sind eine äußerst aggressive Verteidigung, die allerdings oftmals das Foulkonto belastet, sowie eine sehr gute Treffsicherheit von der Freiwurflinie.

Geschlossene Teamleistung ist notwendig

Trainer Gary Szabo und seine Mannschaft um Kapitän Lukas Scherer wissen also, was auf sie zu- kommt. Sie müssen sich sowohl im Angriff, als auch in der Abwehr als geschlossene Einheit präsentieren und dürfen sich nicht in Einzelaktionen verzetteln.

Das Spiel findet am Samstagabend in der Luitpold-Halle der Luitpoldanlage Freising statt und beginnt um 18.30 Uhr. (leo)

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