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Fußball

01.07.2017

Erstes Pflichtspiel gleich ein Prestigeduell

Stürmer Alexander Schröter (im roten Trikot) ging in den ersten beiden Testspielen noch leer aus. Vielleicht trifft er ja am Sonntag gegen den TSV Rain.
Bild: Jais

In der Qualifikation zur ersten Hauptrunde im Toto-Pokal auf Verbandsebene erwartet der TSV Nördlingen am Sonntag den Bayernligisten TSV Rain. Vier Neuzugänge der Gäste kickten in der vergangenen Saison noch im Ries

Kaum ist die Spielzeit 2016/17 vorbei, rollt der Ball auch schon wieder auf den bayerischen Amateurfußballplätzen: Die Qualifikation zur ersten BFV-Hauptrunde im Toto-Pokal steht vor der Tür, an der insgesamt 80 Bayern- und Landesligisten teilnehmen und 22 freie Plätze ausspielen. Der TSV Nördlingen hat es in der ersten Quali-Runde am Sonntag (17 Uhr, Gerd-Müller-Stadion) mit dem Bayernligisten TSV Rain zu tun.

Insgesamt gehen in der 1. BFV-Hauptrunde, die Ende Juli ausgelost wird, 64 Teams an den Start. Neben den qualifizierten Bayern- und Landesligisten handelt es sich dabei um die Drittligisten Würzburger Kickers und SpVgg Unterhaching, die gesetzten Regionalligisten und Relegations-Teilnehmer zur Regionalliga Bayern sowie die 24 Kreispokal-Sieger der abgelaufenen Saison (zweite Mannschaften sind nicht startberechtigt). Für den Kreis Donau hat sich der TSV Burgau qualifiziert. Die zweite Qualifikationsrunde wird nur wenige Tage darauf ausgespielt, spätester Spieltermin ist der 9. Juli. Sollte der TSV Nördlingen gegen den TSV Rain gewinnen, dann würde er in der zweiten Runde auf den Sieger der Partie TSV Aindling/FC Gundelfingen treffen.

Doch der Bayernligist TSV Rain ist ein schwerer Brocken, zumal sich die Tillystädter verstärken konnten. Neben den bereits bekannten Neuzugängen Michael Knötzinger, Johannes Rothgang, Marco Luburic, Michael Göttler (alle vom TSV Nördlingen) und Julian Brandt (FC Gundelfingen) schlossen sich auch noch Torjäger Serge Yohoua (zuvor vier Jahre beim FC Pipinsried), Michael Krabler (Unterföhring, zuvor SpVgg Unterhaching), Maximilian Käser (Ehekirchen) und Jens Schüler (VfR Aalen) den Rainern an. Auf der Abgangseite stehen Simon Landes (Echsheim-Reicherstein), Johannes Nießner (Meitingen), Simon Schröttle (Ehekirchen), Sebastian Habermeyer, Matthias Riedelsheimer (beide VfR Neuburg), Florent Balaj (Ziel unbekannt) und Simon Adldinger (Stätzling). „Wir wollen vorne mitspielen, guten Fußball zeigen und wieder mehr Zuschauer in das Georg-Weber-Stadion locken“, gibt Alex Schroder, der Geschäftsführer der ausgelagerten Fußball-Unternehmergesellschaft des TSV Rain, die Zielsetzung vor, die über das Sportliche hinausgeht. Auch aus diesem Grund hat sich der Verein einen besonderen Appetit-Anreger für alle Fußball-Fans einfallen lassen: Am Samstag, 1. Juli, wird nämlich ab zehn Uhr der Bayernliga-Kader der Öffentlichkeit auf der Sonnenterrasse des Gartenrestaurants der Firma Dehner in Rain präsentiert. In einer lockeren Talkrunde, die vom ehemaligen Sportredakteur der Donauwörther Zeitung, Markus Erdt, moderiert wird, gibt es Hintergründe zu den Spielern zu erfahren. Die Saison beginnt für die Rainer am 15. Juli, bislang wurden bereits vier Testspiele absolviert: Zu Hause gab es gegen den FC Augsburg II ein 1:1, in Unterföhring eine 2:5-Niederlage und gegen Landesliganeuling Aystetten eine 2:3-Niederlage. Der erste Sieg gelang beim VfR Neuburg mit 4:0. Bis auf Michael Göttler kamen die drei Ex-Nördllinger Rothgang, Knötzinger und Luburic zu Einsatzzeiten beim neuen Trainer Karl Schreitmüller.

Der Abteilungsleiter lobt die Trainingsbeteiligung

Beim TSV Nördlingen lobt Abteilungsleiter und U23-Trainer Andreas Langer die Trainingsbeteiligung und hofft, dass es bei den bisherigen kleineren Verletzungen bleibt. So hatte Florian Grimmeis Probleme mit dem Sprunggelenk, Julian Wüstner Kniebeschwerden, Felix Gerstmayer zwickte die Leiste und auch Florian Lamprecht setzte das Training einige Tage aus. „Die Intensität des Trainings hat sich gesteigert, Masseur Hubert Lutzeier ist zweimal pro Woche im Training und braucht sich über Arbeit nicht zu beklagen“, meint Langer, der sich gegen den TSV Rain in erster Linie ein gutes Spiel erhofft. Und: „Vielleicht können wir dem Favoriten ja ein Bein stellen“.

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