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Tischtennis

24.01.2019

TSV-Dritte überrascht den Spitzenreiter

Matchwinner Max Senft holte im Doppel und Einzel gleich vier Punkte für die TSV-Dritte.
Bild: Georg Kaulfersch

Partie gegen bis dahin ungeschlagene Mertinger nach 4:7-Rückstand noch gedreht

Das erste TSV-Spiel in der Rückrunde nutzte das dritte Herrenteam, um in der Bezirksklasse C für eine Überraschung zu sorgen. Das 9:7 über den bisher ungeschlagenen Spitzenreiter FC 1929 Mertingen verschafft den Nördlingern wichtige Punkte im Kampf um den Klassenerhalt. Nach einem 1:2 aus den Doppeln sorgte der neue Einser Alex Ernst mit einem 3:1 gegen Daniel Schmid für den Ausgleich. Bis zum 4:4-Gesamtstand hielt man mit den Gästen mit, um sich dann scheinbar dem Favoriten geschlagen geben zu müssen. Mit drei 3:0-Siegen erhöhte Mertingen rasch auf 7:4, war also nur noch zwei Punkte vom Gesamterfolg entfernt. Doch in der Folge zeigte sich Nördlingen kampfstark, gewann gleich viermal in Folge, um auf 8:7 davonzuziehen. Neben einem klaren Sieg von Youngster Jonas Möhnle gingen alle Einzel über die volle Distanz. Doch die Nerven hielten; auch im entscheidenden Schlussdoppel, in dem die neu gebildete Kombination Ernst/Max Senft dominierte, um mit einem Vier-Satz-Sieg den Ligaersten endgültig zu bezwingen. Der überraschende Erfolg verschaffte Selbstvertrauen und lässt auf gute Rückrundenergebnisse hoffen.

Unter gänzlich anderen Vorzeichen fährt die erste Herrenmannschaft am 1. Februar nach Herbertshofen. Als derzeitiger Ligaprimus der Bezirksliga wird man in der Rückrunde zum Verfolgten. Gleich drei äußerst knappe 9:7-Erfolge und viele Fünf-Satz-Begegnungen in der Hinserie lassen erahnen, dass man sich strecken müssen wird, um die Spitzenposition in einer ungemein ausgeglichenen Liga zu verteidigen.

Ein gemeinsames Trainingslager in der Oberpfalz wurde während der Weihnachtspause für den technischen Feinschliff und zur Stärkung des Teamgeists genutzt. Denn nach Herbertshofen wartet in Dillingen gleich der nächste Konkurrent im Ringen um die Aufstiegsplätze. „Wir müssen von Beginn an hellwach sein“, betont deshalb Mannschaftsführer Tobias Liebl. „Auf einen gemütlichen Start in die Rückrunde können wir uns angesichts der starken Mitstreiter nicht einstellen.“

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