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04.04.2014

Verfolgerduelle und Kellerderbys

Auf Max Steger (hier in Rot gegen Ebermergen) muss der SV Grosselfingen in der Rückrunde verzichten, denn der Torjäger zog sich in der Vorbereitung seinen zweiten Kreuzbandriss zu. Am Sonntag trifft der SVG auf Minderoffingen, der TSV hat das Verfolgerduell gegen Hausen/Schopflohe zu bestreiten.
Bild: Jim Benninger

Wichtige Spiele in Oettingen, Huisheim, Ebermergen und Fremdingen

Dieses Wochenende gibt es in allen vier Rieser Spielklassen wieder komplette Spieltage. In der Kreisliga Nord schwächelte zuletzt die Tabellenspitze und so spielte sich Donaumünster bis auf den Relegationsrang vor. Jetzt kommt es zum Verfolgerduell beim Tabellendritten.

TSV Oettingen (30 Punkte) – SV Donaumünster/Erlingshofen (31). – „Grundsätzlich bin ich mit dem Saisonverlauf zufrieden, wobei die Niederlage in Eggelstetten nicht nötig war“, sagt TSV-Coach Thomas Strauß, der zuletzt auf einige Spieler verzichten musste. In der Winterpause sollten Andre Gellner (FC Schloßberg) und Claus Keller (TSV Möttingen) Linn Hertle (zum TSV Hainsfarth) ersetzen, sind jedoch längere Zeit verletzt. So war die Vorbereitung wegen Verletzungen, Krankheiten, Schichtdienst und Studium eher „durchwachsen“, sagt der Coach. Zuletzt fehlten fünf Mann und in Eggelstetten auch der wichtige Burim Saliu nach Arbeitsunfall. Im Hinspiel habe man unglücklich mit 1:2 verloren. Jetzt hofft Strauß, dass zumindest Saliu spielen kann, damit man mit einem Sieg Donaumünster wieder überholt. „Dies erfordert eine klare Leistungssteigerung gegenüber dem letzten Spiel“, so der TSV-Trainer.

SVDE-Abteilungsleiter Alfred Rauch meint: „Der erste Platz ist an Möttingen vergeben, der Vorsprung zu groß, um in der kurzen Rückrunde noch Boden gut zu machen. Selbst für den zweiten Platz wird es schwierig, denn Oettingen hat weniger Spiele als wir“. In der Winterpause haben Patrik Schubert und Damian Lasar den Verein verlassen, aber Florian Eising und Achim Schreiber sind von einem Auslandsaufenthalt zurück. „Wir haben einige angeschlagene Spieler, von denen wir erst am Sonntag wissen, ob sie zur Verfügung stehen“, so Rauch.

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Auch in der Kreisklasse kommt es am Sonntag wieder zu einem regulären Programm, wobei das Kellerduell des Letzten gegen den Vorletzten im Vordergrund steht.

BC Huisheim – SV Großsorheim/Hoppingen. – „Mit dem Rundenverlauf kann ich nicht zufrieden sein, aber den Ausfall von Spielmacher und beider Sechser konnten wir nie kompensieren“, so SVGH-Coach Thomas Fischer, der dazu auch noch weitere Ausfälle durch Verletzungen und Abwesenheit zu beklagen hatte. Da zeitweise bis zu acht Stammspieler fehlten, sei es keine Überraschung, dass man auf einem Abstiegsplatz stehe, so Fischer, der zumindest jetzt wieder aus dem Vollen schöpfen kann. In der Vorbereitung fuhr man dann auch zwei Siege und ein Remis ein. „Da wir auch wieder besser spielten, bin ich zuversichtlich, dass wir den Tabellenkeller wieder verlassen können“, so Fischer. Der erinnert sich, dass das 2:2 im Hinspiel bereits von Laufduellen und Zweikämpfen geprägt war.

In der A-Klasse hat Megesheim bereits acht Punkte Vorsprung. Um Aufstiegsrang zwei streiten sich derzeit die punktgleichen Teams SV Grosselfingen und TSV Ebermergen. Am Sonntag empfängt nun Megesheim im Derby den Sechsten Wemding II (22 Punkte), der SVG den Siebten Minderoffingen (21), während sich der TSV seines direkten Verfolger erwehren muss.

TSV Ebermergen (34 Punkte) – SV Hausen/Schopflohe (26). – „Wir haben uns als Aufsteiger auf Rang vier etabliert, für Rang zwei oder drei ist das Spiel in Ebermergen entscheidend“, so SVHS-Spielertrainer Manfred Gruber, der von einer guten Vorbereitung spricht, nachdem auch Torjäger Christoph Schneider aus dem Ausland zurück ist. Das Hinspiel verlor man 1:4, weil Ebermergen effektiv alle seine Chancen nutzte. Zuletzt standen hinter dem Einsatz von Dennis Teichmann, Christoph Schneider, Michi Lang, Stefan Reiber und Michael Götz noch Fragezeichen.

Noch eng zusammen ist die Spitze der B-Klasse Nord: Mit jeweils drei Punkten führen Hohenaltheim vor Holzkirchen II und sowie dem Dritten und Vierten. Diese treffen nun im Nordderby aufeinander.

FC Nordries (32 Punkte) – SC Wallerstein (32). – „Mit der Vorrunde und den Vorbereitungsspielen bin ich zufrieden, jedoch wird es schwierig, noch einen Aufstiegsplatz zu erreichen“, so FCN-Coach Franz Schwarzbäcker. Im Wallersteiner Hinspiel hatte man ersatzgeschwächt einen rabenschwarzen Tag mit einer 0:5-Niederlage. Am Sonntag fehlen verletzt Benedikt Stelzle und Alexander Erdmann.

SCW-Abteilungsleiter Johann Benninger blickt zunächst zurück: „Nach einer nicht berauschenden Vorbereitung bekamen wir in Mauren die Quittung und müssen jetzt alles geben, wenn wir aus Fremdingen zumindest einen Punkt mitnehmen wollen.“ Er erwarte einen stärkeren FCN als in Wallerstein, glaubt Benninger. Ein Handicap sei, dass die Stürmer Tobias Görnert und Maik Mokos verletzt sind.

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