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21.09.2018

Himmel oder Hölle der Bayern? Ein Pro und Contra zur Wiesn

Am 22. September heißt es wieder "O zapft is" -das Münchner Oktoberfest beginnt.
Bild: Matthias Balk, dpa (Archiv)

Menschen in Tracht, Bier in Strömen und hohe Sicherheitsauflagen: Zwei Redakteure erzählen im Podcast, warum sie das Oktoberfest mögen oder nicht.

Millionen Feierlustige warten bereits darauf, dass es am Samstag auf der Theresienwiese wieder heißt: O'zapft is! Das Oktoberfest lockt Jahr für Jahr Gäste aus aller Welt nach München, auch für viele Bayern ist die Wiesn ein Pflichttermin. Andere wiederum können mit dem Trubel rund um Bier, Hendl, Tracht und Fahrgeschäfte nur wenig anfangen. Einer, den die Wiesn seit seiner Kindheit begleitet, der das Spektakel mittlerweile aber lieber meidet, ist Josef Karg aus unserer Bayern-Redaktion. Der gebürtige Münchner erzählt im Podcast, was ihn am Oktoberfest abschreckt und wie sich das Fest in den vergangenen Jahrzehnten aus seiner Sicht gewandelt hat.

Bayern-Versteher: Wann ist die Wiesn am schönsten?

Einer, für den die Wiesn zur Jahresplanung dazugehört, ist wiederum Politik- und Magazinredakteur Michael Pohl. Im "Bayern-Versteher"-Podcast verrät er auch einige Tipps, was man bei einem Oktoberfest-Besuch auf jeden Fall sehen sollte - und wann die Wiesn besonders schön ist.

Ein weiteres Reizthema auf dem Oktoberfest - und damit auch in unserem Podcast - ist der Trachtenboom. Australier in Lederhosen, Asiatinnen in Designerdirndl und auch der eine oder andere modische Auswuchs gehören längst zum Bild auf der Theresienwiese. Schöner Trend oder Klamauk? Auch hier sind sich unsere beiden Redakteure nicht ganz einig.

 

Wie sicher ist das Oktoberfest?

Ein Punkt, der ganz objektiv in den vergangenen Jahren auf der Wiesn massiv an Bedeutung gewonnen hat, ist die Sicherheitslage. Seit 2016 ist die Theresienwiese umzäunt, in diesem Jahr wird zum ersten Mal ein fester statt ein beweglicher Zaun eingesetzt. Das gesamte Gelände wird videoüberwacht, erstmals werten auch sogenannte Super-Recognizer die Bilder auf der Suche nach Straftätern aus. Einig sind sich unsere Redakteure, dass die Wiesn in den vergangenen Jahren deutlich sicherer geworden sei - Bierzeltschlägereien wie in den 90er Jahren gehörten längst nicht mehr so massiv zum Bild des Oktoberfests wie damals.

Einer, der selbst miterlebt hat, wie gefährlich die Wiesn sein konnte, ist Josef Karg. Er war im Jahr 1981 während des Oktoberfest-Attentats als Jugendlicher auf der Theresienwiese. Wie er heute über die Terrorgefahr auf dem Oktoberfest denkt, erklärt er im Podcast.

Wer sich für einen Besuch auf dem Oktoberfest entscheidet, kommt an einer Sache nicht vorbei - dem Bierpreis. In einer etwas anderen Datenecke hat Online-Redakteurin Ida König Zahlen mitgebracht, was Wiesn-Besucher in den vergangenen Jahrzehnten für eine Maß Bier bezahlen mussten. Zum Bier und damit zum Anstich gibt es in unserem Podcast übrigens noch einen Blick in die Glaskugel Richtung Landtagwahl. Was das eine mit dem anderen zu tun hat? Das erfahren Sie in unserem "Bayern-Versteher" - viel Spaß beim Reinhören!

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