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Die Wirtschaftskraft der Stauden sollte erhalten bleiben

Die Wirtschaftskraft der Stauden sollte erhalten bleiben
Kommentar Von Adrian Bauer
06.02.2020

Die Stauden weisen eine erstaunliche Wirtschaftskraft auf. Große Bauprojekte sind für Anwohner ein Ärgernis, langfristig aber das kleinere Übel.

Die Staudengemeinden glänzen angesichts ihrer geringen Größe mit einer erstaunlichen wirtschaftlichen Vielfalt und Stärke: Müller in Fischach, Ökofen in Mickhausen, Topstar in Langenneufnach – hätten alle Regionen in Deutschland eine derartige Dichte an großen und mittleren Betrieben, gäbe es keine Arbeitslosigkeit mehr. Doch wirtschaftliche Stärke will auch erhalten werden.

Der Wunsch von Topstar nach einer effizienteren Lagerstruktur ist in Zeiten von Übernachtbestellungen nachvollziehbar. Und so stehen die kleinen Gemeinden schnell einmal vor der Frage: Genehmige ich ein großes Lagerhaus, das im Zweifel eher Makel als Zierde für das Ortsbild ist oder riskiere ich, dass die Firma anderswo investiert und mittelfristig eventuell ihre Standortpolitik überdenkt?

Das große Bauprojekt vor der Haustür empfinden Anwohner verständlicherweise als Ärgernis. Doch eine Entscheidung gegen das Projekt wäre mittelfristig betrachtet das größere Übel für die Gemeinde als Ganzes gewesen. Weltweit agierende Firmen mit entsprechendem Gewerbesteueraufkommen findet man nicht in jedem Dorf.

Der Artikel zum Kommentar: Ein weiteres Hochregallager in den Stauden?

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