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Landkreis Augsburg

28.10.2017

Filmfest zeigt unsere Heimat

Kinobetreiber Rudolf Huber setzt beim Filmfest auf das Heimatgefühl im Augsburger Land.
Bild: Manuela Frieß

Mit dem Kino Türkheim präsentieren wir bewegende Streifen aus dem Augsburger Land.

Rudolf Huber hat ein Gespür für Emotionen und Menschen, für schöne Bilder und gutes Kino. Und er kennt Themen, die bewegen. Das ganze Jahr über bietet er in seinen Lichtspielhäusern in Türkheim, Bad Wörishofen und Sontheim entsprechende Themenwochen oder Festivals. Ab Sonntag, 5. November, geht es den ganzen Monat lang jeden Sonntag um „Heimat“. Gemeint ist ganz speziell die Heimat im Augsburger Land.

„Heimat ist Identität“, sagt Rudolf Huber. Er spürt das Verlangen nach Heimat. Bei einem Flussfilmfestival war sein Kino randvoll, als ein Lechfilm gezeigt wurde. Der Bezug zum eigenen Lebensraum zieht Menschen zusätzlich in den Bann, weiß Huber.

„Das ist der klassische Staudenfilm“

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Als im vergangenen Sommer ein Bericht unserer Zeitung nochmals auf den betagten Kinohit „Xaver und sein außerirdischer Freund“ einging, sagte sich Huber: „Das ist der klassische Staudenfilm.“ Seine Gedanken begannen um Filme zu kreisen, für die die Stauden ebenfalls Schauplatz von Dreharbeiten war. Davon gibt es bekanntlich nicht wenige. Doch bald merkte Huber, dass die Stauden und darüber hinaus das übrige Augsburger Land im Film nicht nur als Kulisse dienen, sondern auch selbst zum Thema oder zum Handlungsinhalt wurden.

Vier solcher Beispiele hat er für das Filmfest Heimat ausgesucht. Und damit auch der Erlös der Aktion in der Heimat bleibt, spendet ihn Huber für soziale Zwecke in diesem Raum: Von den fünf Euro Eintritt pro Person gehen zwei Euro an die Kartei der Not, das Hilfswerk unserer Zeitung.

Altbürgermeister erläutert die Geschichte seiner Heimatstadt

Los geht es am 5. November mit der Vorführung von „Mein Schwabmünchen - Ein Spaziergang mit Altbürgermeister Elmar Pfandzelter“. Dieser erläutert die Geschichte seiner Heimatstadt, deren Gesicht er als Stadtrat und langjähriger Bürgermeister mitprägte. Bei seinem Sparziergang erzählt er amüsante Episoden und führt den Besucher zu den schönsten und interessantesten Plätzen der Stadt und ihrer Umgebung. Elmar Pfandzelter sowie die Regisseure Ursula und Matthais Stodollik werden selbst da sein.

Die Heimatfilm-Komödie „Xaver und sein außerirdischer Freund“ folgt am 12. November. Mag die Verständigung mit manchem Staudenbewohner sprachlich schon für manchen Nicht-Schwaben schwer sein, gelingt sie letztlich doch auch einem Fremden aus dem Weltall – und heraus kommen tiefsinnige Gespräche.

Schloss Haldenweg dient als Tatort für eine Meucheltat

„Wallers letzter Gang“ ist der Erfolgsfilm des Immenstädter Regisseurs Christian Wagner mit Dialogen in schwäbischer Mundart, gedreht auch entlang der Staudenbahnstrecke. Inhalt: Ein alter Streckengeher erinnert sich beim letzten Gang über seine Bahnstrecke Station für Station an sein Leben. Zu sehen am 19. November.

„Leberkäs und Leichenstarre“ wird Regisseur Michael Richter am 26. November vorstellen. Die Krimikomödie aus dem Augsburger Land ist eine leidenschaftliche Produktion, die aufgrund eines einzigen, fundamentalen Aspekts produziert wurde: dem Spaß am Film. Unterschwellig wird auf die Rivalität der beiden Marktgemeinden Dinkelscherben und Zusmarshausen angespielt. Peter Baumeister, der frühere Bürgermeister von Dinkelscherben, hat im Film ein „Duell“ mit seinem Zusmarshauser Kollegen Albert Lettinger. Schloss Haldenwang dient zudem als Tatort für eine Meucheltat. Dort wird Graf Fridolin hinterhältig ermordet. Das ruft die Kripo Dinkelscherben auf den Plan.

Alle Filme präsentiert Rudolf Huber zusammen mit unserer Zeitung im Kino an der Maximilian-Philipp-Straße 15 in Türkheim. Beginn ist jeweils sonntags um 18 Uhr.

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