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22.10.2009

Überfüllter Schulbus wird entlastet

Walkertshofen (anbay) - Das Gedränge im Schulbus auf der Strecke zwischen Mickhausen und Walkertshofen soll ein Ende haben. Der Schulverband Walkertshofen-Grundschule beschloss nun, einen von Lehrern und Eltern beklagten Zustand zu beenden. Laut Rektor Gerhard Gerum werden mehr als 80 Schüler täglich dicht gedrängt befördert - eine aus Sicherheitsaspekten unzumutbare Situation. Zahlreiche besorgte Eltern äußerten ebenfalls ihre Bedenken.

Wie Hans Biechele, Bürgermeister von Mickhausen, berichtete, wurde dies im Vorfeld mit dem Schwabmünchner Busunternehmen Stuhler besprochen. Das Angebot der Firma: Ein zusätzlicher Kleinbus, der zu dieser Zeit eine Leerfahrt hätte, könnte zu einem günstigen Preis acht Schüler aus Münster nach Walkertshofen befördern. Ein weiterer Kleinbus der Firma Beggel aus Oberrothan, der unter anderem bereits Kindergartenkinder auf der Strecke befördert, könnte kostenlos zusätzlich fünf Schüler aus Grimoldsried zur Schule bringen. Für Sven Janzen wäre dies "die wirtschaftlichste Lösung von allen". Letztendlich beschloss der Schulverband einstimmig, für das laufende Schuljahr den Vorschlag der Firma Stuhler anzunehmen. Ein weiteres Thema war die Mittagsbetreuung. Hier herrscht in Walkertshofen, im Gegensatz zu den anderen Mitgliedern des Zweckverbandes - den Gemeinden Mickhausen und Mittelneufnach - nur geringe Nachfrage. Derzeit werde ein Schüler zur Mittagsbetreuung nach Langenneufnach gefahren, berichtete Sven Janzen.

Bald Mittagsbetreuung im Gemeindezentrum

In Mickhausen bietet der Kindergarten laut Bürgermeister Hans Biechele eine Mittagsbetreuung auch für Schüler bis zur zweiten Klasse an. In Mittelneufnach hingegen wird für derzeit sechs Kinder eine Mittagsbetreuung im Gemeindezentrum angeboten, fügte Mittelneufnachs Bürgermeister Franz Xaver Meitinger hinzu. Großer Vorteil, so Meitinger: Die Kinder, die in Walkertshofen zur Schule gehen, können nach der Mittagsbetreuung nach Hause laufen, und müssten nicht von ihren Eltern abgeholt werden. Schließlich entschied der Schulverband, dass die Mittagsbetreuung in Walkertshofen und die Fahrtkosten in diesem Ausnahmefall gemeindeintern geregelt werden sollten.

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