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Neuwahlen

30.04.2015

Wechsel an der Doppelspitze

Die neue Doppelspitze beim Musikverein Konradshofen, Manfred Baur (rechts) und Melanie Stein, und Dirigent Martin Schamper freuen sich auf die Zusammenarbeit.
Bild: Musikverein

Melanie Stein ist neben Manfred Baur neue Vorsitzende beim Musikverein Konradshofen

Seit sechs Jahren wird der Musikverein Konradshofen von zwei gleichberechtigten Vorsitzenden geführt. Jetzt gab es einen personellen Wechsel an der Spitze des Vereins: Andrea Ringler, bisherige Vorsitzende neben Manfred Baur, wechselte in die Jugendleitung. Ihre Nachfolgerin ist Melanie Stein. Auch in den weiteren Ämtern gab es bei den Neuwahlen Änderungen.

Ringler und Baur berichten von 63 Terminen, die die Musikkapelle wahrgenommen hat, darunter 24 kirchliche und weltliche Auftritte. Höhepunkt war der Sieg beim Blasmusik-Cup in Langerringen, bei dem die Musiker mit ihrer Geschichte um einen Außerirdischen auf einem Bauernhof nicht nur den Cup gewannen, sondern auch im Solowettbewerb und beim Fan-Preis als Sieger hervorgingen. Einen Dank sprach Ringler an die Laienbühne und die Gymnastikabteilung aus, die die Darbietung durch schauspielerisches Können und gelungene Tanzeinlagen tatkräftig unterstützten. Auch Bürgermeister Robert Wippel ist stolz auf diese Gemeinschaftsleistung: „Der Blasmusik-Cup hat gezeigt, wie wichtig der Zusammenhalt unter den Vereinen ist. Als Einzelkämpfer erreicht man nur wenig, gemeinsam aber kann man gewinnen.“

Lange in Erinnerung bleiben wird den Musikern auch die Gastspielreise nach Schleswig-Holstein. In wenigen Wochen folgt nun der Gegenbesuch der Musiker aus Albersdorf. Fest zum Jahreskalender gehört das weit über die Stauden hinaus bekannte Stadelfest im Juli, das sich einmal mehr als Besuchermagnet erwies. Lobende Worte fanden Ringler und Baur für ihre Kollegen auch beim Rückblick auf die beiden Serenaden mit der Musikkapelle Graben und der Musikkapelle Großaitingen sowie auf das traditionelle Herbstkonzert, das im vergangenen Jahr erstmals unter der Leitung von Dirigent Martin Schamper stattfand. Zu den musikalischen Terminen kamen noch die Altpapiersammlungen sowie die Dienste an der Wertstoffsammelstelle und der Gebrauchtmöbelbörse, bei denen die Musiker gefordert waren.

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In Anbetracht der Terminfülle freuten sich Ringler und Baur ganz besonders, dass sie eine Reihe von Musikern für ihren Probenfleiß und ihre zuverlässige Anwesenheit bei Auftritten auszeichnen und mit einem kleinen Präsent belohnen konnten. Mit 61 von 63 Punkten führte dabei Daniela Bravi das Feld vor Franz Fiedler mit 60 Punkten an. Nur vier Fehltage hatten Robert Fitz und Manfred Baur zu verzeichnen. Knapp dahinter mit fünf Fehltagen lag Yvonne Weimann. „Ich danke euch allen für euren enormen Fleiß. Bleibt auch in Zukunft der Kapelle treu, denn nur im Team können wir weiterhin große Erfolge feiern“, lobte Andrea Ringler ihre Musikerkollegen und richtete den Blick damit zugleich auf die im Mai stattfindende Serenade im Rahmen des Besuchs der Musikerkollegen aus Albersdorf und den Blasmusik-Cup im Juni in Gennach. Daneben stehen noch zwei Serenaden in Großaitingen und Gablingen auf dem Programm.

Dirigent Martin Schamper zeigte sich nach seinem ersten Jahr bei der Musikkapelle Konradshofen mit der Leistung seiner Musiker sehr zufrieden. Über die Aktivitäten der Vereinsjugend berichtete Jugendleiter Stephan Knöpfle. Neun Kinder erlernen derzeit ein Blasinstrument und fünf Kinder das Blockflötenspiel. Munter zur Sache geht es auch bei der musikalischen Früherziehung. Hier sind drei Sprösslinge voller Eifer mit dabei.

Sportlich aktiv waren die Mitglieder der Abteilung Gymnastik: vier verschiedene Sportkurse werden jede Woche angeboten.

Im Bericht für die Abteilung Laienbühne erinnerte Günther Prestele an die vergangene Spielsaison, die wieder ein großes Publikum anzog. Er bedankte sich bei den Wertachkliniken Schwabmünchen und Bobingen, die die Laienbühne bei der Bühnenausstattung für das Stück „Alarm auf Station 6“ mit Möbeln und Utensilien unterstützt hatten. Prestele bedauerte, dass die Hobbymimen heuer eine Spielpause einlegen und hofft, dass in der darauf folgenden Saison wieder ein neues Stück zur Aufführung kommt.

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