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Blasorchester

12.05.2015

Zwei „schöne Versionen“ führen auf Platz fünf

Zurück vom Landesentscheid

Exakt in der Mitte der neun teilnehmenden Ensembles landete das Blasorchester Königsbrunn beim Mittelstufenwettwerb des Bayerischen Blasmusikverbandes (BBMV) am Sonntag in Fürstenfeldbruck. Dort konnten die 45 Musikerinnen und Musiker mit ihrem Dirigenten Ulf Kiesewetter unter den neun antretenden Spitzenkapellen aus Bayern den fünften Platz erringen. Auf dem ersten Platz landete die Schützenkapelle aus Reutti bei Neu-Ulm.

„Die Heimfahrt war sicher nicht so euphorisch wie wenn wir auf einem der ersten drei Plätze gelandet wären“, so Dirigent Ulf Kiesewetter gestern im Gespräch mit unserer Zeitung. Doch er und die Musiker waren nach ihrem Auftritt überzeugt, sie hätten von „Homeyard Voyage“ (Pflichtstück) und „Perfect World“ (Wahlstück) zwei „schöne Versionen“ abgeliefert, ist Kiesewetter überzeugt. „Wir sind nah an die Leistungsgrenze herangekommen – aber man hat halt nur knapp 20 Minuten, da muss dann alles passen.“

Schon die ausführliche Vorbereitung auf den Landeswettbewerb habe dem Blasorchester viel gebracht, ist Kiesewetter überzeugt. Die intensive Probenarbeit und die Auseinandersetzung mit moderner Blasmusik-Literatur werden auch bei den Auftritten des Orchesters in den kommenden Monaten (siehe Infokasten) bemerkbar sein.

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Landesdirigent lobt die „hohe Leistungsdichte“

Schon die Qualifikation für den Wettbewerb kann als Erfolg des Blasorchesters gewertet werden. Denn der bayerische Landesdirigent Frank Elbert bescheinigt den beteiligten Mittelstufenorchestern eine „hohe Leitungsdichte im oberen Bereich“. Auch der langjährige Leiter des Wertungsgremiums, Professor Johann Mösenbichler, der als Chefdirigent des Polizeiorchesters Bayern schon mehrmals in Königsbrunn auftrat, bestätigte bei seiner kurzen Ansprache vor der Preisverleihung die „fantastische Entwicklung“ der bayerischen Blasmusik, „die vor 20 Jahren in der Mittelstufe nicht denkbar war“.

Für den Landeswettbewerb waren Vertreter aus dem Allgäu-Schwäbischen Musikbund (ASM), dem Musikbund von Ober- und Niederbayern (MON) und dem Nordbayerischen Musikbund (NBMB) sowie der Titelverteidiger teilnahmeberechtigt. (AZ, hsd)

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