Fußball

19.12.2011

„Das war eine tolle Zeit“

Eines der größten Talente des Landkreises, Thomas Motzke, kehrte für ein AH-Turnier in seine Heimat zurück

Schwabmünchen Elegant, locker, beweglich, technisch stark und immer dem Gegner einen Tick voraus, so bewegt sich Thomas Motzke, sogar noch heute, über das Fußballfeld, auch wenn seine große Karriere schon viele Jahre zurückliegt. Der inzwischen 43-Jährige war das größte Fußballtalent, das im Landkreissüden jemals gespielt hat. Unerreichte weit über 400 Tore schoss er für seinen Heimatverein, den TSV Klosterlechfeld, als Schüler und Jugendlicher, bevor er seine Fußballreise quer durch die Republik begann und nach schweren Knieverletzungen beim damaligen Erstligisten SSV Ulm beendete. Für ein AH-Turnier kehrte der Bankangestellte jetzt nach Schwabmünchen zurück und begeisterte wie eh und je.

Hallo Herr Motzke, schön, dass Sie mal wieder in unsere Region zurückgefunden haben. Wo leben Sie denn jetzt und was machen Sie beruflich?

Motzke: Ich wohne mit meiner Frau und meinen drei Kindern in Illerberg und arbeite bei der BHF-Bank in Stuttgart als Privatkundenbetreuer.

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Sind ihre Kinder auch Fußball begeistert?

Motzke: Mein elfjähriger Sohn spielt schon. Ob er ein großes Talent ist, muss sich erst noch zeigen. Meine beiden Töchter, Sarah (14 Jahre) und Hannah (8 Jahre), haben sich der Kunst des Einradfahrens verschrieben und sind recht gut darin. Wichtig ist für mich aber vor allem, dass sie ihrem Sport mit Leib und Seele treu sind, wie ich es auch immer war.

Welchen Sport treiben Sie heute noch?

Motzke: Ich gehe bis zu fünfmal pro Woche laufen und spiele in der AH von Illerberg.

Welche Zeit würden Sie als die beste ihrer Fußballkarriere bezeichnen?

Motzke: Das hängt immer auch etwas vom Erfolg ab. Toll war es bei Blau-Weiß Berlin, als wir im vorderen Mittelfeld der zweiten Liga mitspielten.

Gibt es irgendwelche Ereignisse, an die sie sich besonders gern erinnern?

Motzke: Eigentlich nicht. Ich möchte all die Fußballjahre auf keinen Fall missen. Das war eine tolle Zeit, die mir viel gegeben hat.

Wie kam es zu ihrem Karriereende?

Motzke: Ich habe mich in Ulm dreimal am linken Knie verletzt, wurde dreimal operiert und konnte danach nicht mehr an meine frühere Leistung anknüpfen. Da war es besser, ganz aufzuhören.

Welcher Mannschaft drücken Sie besonders die Daumen?

Motzke: Natürlich dem FC Bayern.

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