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Fußball, Kreisklasse

30.04.2015

Spannung an den Strichen

Gut möglich, dass der TSV Walkertshofen (grün) und der Türk SV Bobingen gemeinsam in die A-Klasse gehen. Walkertshofen hat kaum noch Chancen auf den Klassenerhalt. Bei den Bobingern wird die Luft auch immer dünner.
Bild: Radloff

Großaitingen hofft auf Patzer des Nachbarn. Türk SV zittert

Oben wie unten scheint die Situation in der Kreisklasse Augsburg Süd entschieden. Zwar heißt es auch im Fußball, dass nichts unmöglich sei, aber Sonnen- wie auch Kellerplatz gelten für viele als fix vergeben.

Ganz oben thront die zweite Mannschaft des TSV Schwabmünchen. Rechnerisch fehlen der Elf von Klaus Köbler zwar noch zwei Siege, um sich den Titel endgültig zu sichern, aber an einem Titelgewinn der Schwabmünchner zweifelt wohl niemand.

Ein ähnliches Bild bietet sich am Tabellenende. Neun Punkte Rückstand hat der TSV Walkertshofen derzeit auf den rettenden zwölften Rang. Doch selbst in den Stauden fehlt inzwischen der Glaube an den Klassenerhalt.

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Bobingen droht der zweite Abstieg in Folge

Offen hingegen ist der Kampf um die Plätze über den ominösen Strichen. Unten schöpft der FC Haunstetten, zukünftiger Arbeitgeber von Andi Lill, der derzeit den Kreisligisten Lamerdingen trainiert, Hoffnung. Zehn Punkte holten die Augsburger Vorstädter in der Rückrunde und setzen damit vor allem den Türk SV Bobingen unter Druck. Der Kreisligaabsteiger legte mit zehn Punkten aus den ersten vier Partien einen fulminaten Start in die Saison hin, doch seitdem geht es stetig abwärts. Magere vier Punkte trennen die Bobinger von den Abstiegsplätzen. Schenkt man der Tendenz der beiden Teams Glauben, dann ist die Gefahr groß, dass die Bobinger das Negativ-Kunststück fertigbringen, zweimal in Folge abzusteigen.

Auch der zweite Strich in der Tabelle ist hart umkämpft. Der zweite Rang, der zur Relegation in die Kreisliga berechtigt, ist in Händen des FC Kleinaitingen. Der Aufsteiger kann sich schon jetzt als die positive Überraschung der Saison feiern lassen. Zumal die Elf von Elmar Kügle schon komfortable fünf Zähler Vorsprung auf den Dritten Großaitingen hat. Dort hofft man noch ein wenig auf den zweiten Platz. Spielertrainer Marian Dischl bringt es auf den Punkt: „Wir müssen unsere Hausaufgaben machen und können nur auf einen Patzer der Konkurrenz hoffen“. Auch wenn das Restprogramm der Großaitinger knackig ist, abhaken will man beim FSV die Saison noch nicht. Zwar plagen die Großaitinger einige Verletzungssorgen, aber dies lässt Dischl, der selbst angeschlagen ist, nicht gelten. Vielmehr schenkt er den fitten Spielern sein Vertrauen. Allen voran Florian Ratzinger. Nachdem Stammtorhüter Stephan Heckel und auch sein Vertreter Simon Hamburger ausfallen, debütierte Florian Ratzinger am vergangenen Wochenende. „Ich habe volles Vertrauen in Florian“, so Dischl, der verspricht: „Kommende Saison greifen wir wieder an.“

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