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Skaterhockey

06.07.2018

Vor dem Tor ist viel Verkehr zu erwarten

Viel Intensität und noch mehr Torszenen verspricht das Zweitliga-Derby zwischen den TSV Schwabmünchen Mammuts (schwarz) und dem TV Augsburg, das heute ab 12.30 Uhr in der Hans-Nebauer-Sporthalle an der Schwabmünchner Grundschule angepfiffen wird.
Bild: Christian Kruppe

Nach sieben Jahren Pause steigt in Schwabmünchen wieder das Derby gegen den TV Augsburg. Wie die Rollen bei der Neuauflage des Klassikers verteilt sind.

Ein Wiedersehen der besonderen Art steht heute in der Hans-Nebauer-Sporthalle an der Schwabmünchner Grundschule auf dem Plan. Nach fast sieben Jahren kommt es wieder zum Derby zwischen den TSV Schwabmünchen Mammuts und dem TV Augsburg.

Lange Jahre war es „das“ Skaterhockeyspiel in der Region - bis die Mammuts sich in der Saison 2011 in die Zweite Liga verabschiedeten. Während die Schwabmünchner sich im Unterhaus festfuhren, feierten die Augsburger zahlreiche Erfolge. Doch in der vergangenen Saison hat es auch den TVA erwischt. So kommt es heute um 12.30 Uhr zur Neuauflage des Klassikers.

Simon Arzt hat eine besondere Rolle

Und zu vielen Wiedersehen. Aufseiten der Schwabmünchner sind sechs Spieler dabei, die auch das letzte Derby gegen Augsburg bestritten haben. Bei den Gästen stehen drei Mann im Kader, die 2011 zum letzten Mal auf Schwabmünchen trafen. Ein Vierter hat dabei eine besondere Rolle. Simon Arzt trug damals noch das Schwabmünchner Trikot, seit dem Abstieg der Mammuts läuft er für die Augsburger auf. Dazu kommt noch Niklas Bullnheimer, der 2015 aus Augsburg nach Schwabmünchen kam und im Laufe der Saison 2016 wieder dorthin zurückkehrte. Auch Martin Zentner, Trainer der Augsburger, hat eine Vergangenheit in Schwabmünchen, lange Jahre hütete er das Mammut-Tor.

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Doch die Wiedersehensfeier muss erst einmal warten. Denn für beide Teams geht es heute um viel. Die Augsburger wollen den „Betriebsunfall Abstieg“ möglichst schnell vergessen machen. Momentan sind die Fuggerstädter Zweiter und somit in den Rängen zu den Aufstiegs-Play-offs. Doch genau da wollen sie Schwabmünchner auch wieder hin.

Hägele sieht sein Team nicht in der Favoritenrolle

Auch wenn die Mammuts zu Hause eine Macht sind, sieht Kapitän Dominik Hägele sein Team nicht in der Favoritenrolle. „Wir müssen uns im Vergleich zu den vorhergegangenen Spielen deutlich steigern, wollen wir die Augsburger besiegen“, stellt das Schwabmünchner Urgestein klar. Hägele hat nicht ohne Grund Respekt vor dem TVA, denn dieser konnte bislang sieben seiner acht Spiele gewinnen. Zudem verfügen die Augsburger über die bislang beste Defensive der Liga. Nur 51 Gegentore hat der Absteiger bislang zugelassen, Schwabmünchen hat bei gleicher Spielanzahl schon 98 Tore hinnehmen müssen. Doch auch die Augsburger mahnen zur Vorsicht. Auf der Vereinshomepage warnen die Verantwortlichen vor allem vor dem Sturmduo Patrick Zimmermann und Alexander Krafczyk, welches seit Jahren zum Besten gehört, was die Liga zu bieten hat. Ex-Mammut Simon Arzt, der die Schwabmünchner Halle und ihre Tücken kennt, fordert auf der Augsburger Homepage: „Wir müssen die Qualitäten auf den Platz bringen, die uns schon die letzten Spiele den Erfolg gebracht haben: konsequente Defensive, schnelles Umschalten und körperliche Präsenz. Ich freue mich auf das Derby! Wir wollen auch hier die drei Punkte mitnehmen.“

Fraglich ist, wie hitzig das Derby ablaufen wird. Zu Bundesligazeiten war bei diesen Partien nicht nur toller Sport geboten, viele Nicklichkeiten und eine gesunde Portion Härte gehörten ebenfalls immer dazu. Auch auf den Rängen ging es hoch her, die Derbys waren ein Zuschauermagnet. „Wir hoffen, dass gegen Augsburg endlich wieder mehr Zuschauer in die Halle kommen“, so Hägele. In den vergangenen Jahren verirrten sich immer weniger Fans in die Sporthalle, obwohl die Mammuts gerade bei den Heimspielen immer beste Unterhaltung bieten. „Wir werden alles geben“, verspricht Hägele den hoffentlich zahlreich kommenden Sportfans vor dem so wichtigen Spiel.

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