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FußballBezirksliga

18.10.2019

Zum Vorrundenfinale sind drei Punkte Pflicht

Auf Tore von Murat Civek (links) und Kerem Cakin (Nummer 23) hofft der SV Türkgücü auch am Sonntag gegen den TSV Neusäß.
Bild: Schneider

SV Türkgücü Königsbrunn will sich mit einem Heimsieg gegen den TSV Neusäß für kommende Aufgaben wappnen

In der Bezirksliga der Fußballer steht schon der 15. Spieltag und damit das Ende der Vorrunde an. Der SV Türkgücü Königsbrunn erwartet im heimischen Hans-Wenninger-Stadion den Kreisligaaufsteiger TSV Neusäß.

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Das Team von Trainer Karlheinz (Charly) Pecher hadert seit Wochen mit vielen Ausfällen von Stammspielern und fehlendem Spielglück. Der letzte Sieg gelang dem Team Mitte September im Heimspiel gegen das Schlusslicht SV Stöttwang. In den folgenden fünf Spielen gab es nur einen Punkt beim 0:0 zu Hause gegen den FC Thalhofen und vier Niederlagen.

So ist es kein Wunder, dass die Lohwaldkicker als Vorletzter mit neun Punkten den Abstiegsplatz 15 einnehmen. Nur der Neuling SV Stöttwang hat noch drei Punkte weniger. Zum Tabellenvierzehnten VfL Kaufering und zum Relegationsplatz 13, den der Aufsteiger TSV Friedberg belegt, fehlen schon vier Punkte. Dass der Gegner dringend Punkte braucht, darf für den SV Türkgücü Königsbrunn aber keine Rolle spielen. „Ein Sieg gegen Neusäß ist zu 100 Prozent Pflicht“, sagt Trainer Burak Tok. Drei Punkte sind nicht nur für den Anschluss an die drei vor ihnen liegenden Vereine wichtig, sondern vor allem auch für die Moral und das Selbstvertrauen seiner Spieler. Denn in den darauffolgenden zwei Spielen geht es gegen zwei Teams aus dieser Spitzengruppe.

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Im ersten Rückrundenspiel soll die Auftaktniederlage gegen den BSK Olympia Neugablonz wieder wettgemacht werden. Danach steht das Auswärtsspiel gegen den Tabellenzweiten TV Erkheim auf dem Plan. Ein Sieg gegen den TSV Neusäß ist also die Voraussetzung dafür, dass diese beiden Partien wirkliche Spitzenspiele werden können.

An der zuletzt in Ottobeuren erfolgreichen Formation wird sich wenig ändern. Kapitän Erdinc Kaygisiz wird wegen Erkrankung weiterhin fehlen. Oguzhan Karaduman kann bestenfalls in dieser Woche wieder das Training aufnehmen und wird wohl auch noch nicht voll einsatzfähig werden. Der seit Wochen verletzte Dominic Britsch wird erst mal in der Reservemannschaft wieder Spielpraxis bekommen und Sem Michel ist noch auf unbestimmte Zeit gesperrt.

Die 14 Spieler, die den Auswärtssieg in Ottobeuren sicher unter Dach und Fach brachten, haben aber sicherlich auch das Potenzial, an einem Heimsieg gegen den TSV Neusäß keine Zweifel aufkommen zu lassen. Die Abwehr ist mit acht Gegentoren die stärkste in der Liga und im Sturm kommt es darauf an, die meist üppig herausgespielten Torchancen auch in Treffer umzumünzen.

Bisher standen sich die beiden Vereine erst in einem Pflichtspiel gegenüber. Im Achtelfinale des Totopokals im August 2018 siegten die Königsbrunner im Lohwaldstadion durch ein Last-Minute-Kopfballtor ihres jetzigen Spielertrainers Michael Döhner mit 1:0.

Das erste Punktspiel gegeneinander findet am Sonntag um 15 Uhr im Königsbrunner Hans-Wenninger-Stadion. Schiedsrichter ist Marvin Peter Bihler, der für den SV Rhenania Bottrop pfeift.

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