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FC Augsburg

09.04.2015

Rechenspiele: Warum der FCA mit Bayern und Wolfsburg fiebert

Markus Weinzierl (r) und Sportdirektor Stefan Reuter: Wenn im DFB-Pokal alles optimal für den FCA läuft, reicht bereits Bundesliga-Platz sieben für die Teilnahme an der Europa League.
Bild: Stefan Puchner, dpa

Wenn im DFB-Pokal alles optimal für den FCA läuft, reicht bereits Bundesliga-Platz sieben für die Teilnahme an der Europa League.

Eigentlich ist das Interesse des FC Augsburg am DFB-Pokal ja schon seit Monaten erkaltet. Im August hatte sich der Bundesligist bereits in der ersten Runde beim Viertligisten Magdeburg (0:1) aus dem Wettbewerb verabschiedet. Doch da der FCA jetzt aber gut im Rennen um einen der Europa-League-Plätze liegt, haben die Augsburger auch den Pokal wieder im Blick. Denn wenn dort alles optimal für den FCA läuft, reicht bereits Bundesliga-Platz sieben für die Teilnahme an der Europa League.

FCA-Manager Stefan Reuter sah das Elfmeter-Drama zwischen Bayer Leverkusen und Bayern live. Vermutlich war Reuter vor allem in der Bay-Arena, um mit Verantwortlichen beider Klubs über eine mögliche Zukunft der Leihspieler Dominik Kohr (Bayer) und Pierre Emile Höjbjerg (Bayern) in Augsburg zu sprechen.

Am Ende wird sich Reuter aber wohl auch über den Bayern-Sieg gefreut haben. Dadurch ist der FCA Europa einen kleinen Schritt näher gekommen. Sollten die Bayern (gegen Dortmund) und Wolfsburg (gegen Bielefeld) ins Finale in Berlin einziehen, steht fest, dass auch der Siebte der Bundesliga in der Europa League starten darf.

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Seit vergangener Saison ist nur der Pokalsieger direkt für die Gruppenphase der Europa League qualifiziert, der Final-Verlierer geht leer aus. Weitere sichere Europa-League-Teilnehmer sind der Fünfte und der Sechste der Bundesliga. Beide müssen aber in die Qualifikation. Nimmt aber der Pokalsieger an der Champions League teil – und davon ist bei Bayern und Wolfsburg auszugehen –, „erbt“ der Fünfte der Bundesliga den sicheren Europa-League-Startplatz. Die Teams auf Platz sechs und sieben müssen in die Qualifikation.

Die Konstellation gab es schon 2014. Bayern war Pokalsieger und als Meister für die Champions League qualifiziert. Nutznießer war der FSV Mainz. Der Tabellensiebte schied aber in der ersten Qualirunde gegen Tripoli aus Griechenland aus.

Mit dem FCA rangeln noch Schalke, Hoffenheim, Frankfurt, Bremen und Dortmund um den Einzug ins internationale Geschäft. Dortmund reichen im Idealfall sogar nur zwei Siege – zwei Siege im Pokal. Dann wären sie nämlich Pokalsieger. Platz sieben in der Bundesliga würde in dem Fall aber nicht für Europa genügen.

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