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FC Bayern

03.12.2018

Manuel Neuer glaubt noch an die Meisterschaft

Hier gibt die Nummer eins den Ton an. Beim Fanklub-Treffen stattete Bayern-Torwart Manuel Neuer den Mitgliedern der „Bayernfreunde ’95 Unterallgäu“ einen Besuch ab.
Bild: Bernd Feil, MIS

Der Nationaltorwart zeigt sich beim Fanklub-Besuch in Thannhausen kämpferisch. Nach dem Sieg gegen Bremen sieht er das Team auf dem richtigen Weg.

Man mag sich gar nicht vorstellen, wie die Gemütslage von Manuel Neuer gewesen wäre, hätte der FC Bayern das Auswärtsspiel in Bremen verloren. Schließlich stand für ihn und seine Kollegen gestern der alljährliche vorweihnachtliche Besuch bei den Fanklubs auf dem Programm. So waren Robert Lewandowski in Buchloe (Kreis Ostallgäu) und Rafinha in Gestratz (Kreis Lindau) zu Gast. Manuel Neuer besuchte die "Bayernfreunde ’95 Unterallgäu". Der Fanklub zählt mit rund 1300 Mitgliedern zu den größeren seiner Art, die Hälfte von ihnen füllten nun eine Veranstaltungshalle in Thannhausen und begrüßten Neuer frenetisch.

Manuel Neuer war am Sonntag Gast beim Fantreffen der "Bayernfreunde '95 Unterallgäu e.V.". Im Anschluss nahm er sich noch Zeit für drei kurze Fragen.
Video: Marina Mengele

Denselben Applaus hätte Neuer sicher auch bekommen, hätte Serge Gnabry in Bremen nicht seinen ersten Doppelpack für die Bayern erzielt (20., 50.). Oder ihm wäre ein weiterer Lapsus außer dem beim zwischenzeitlichen Ausgleich von Yuya Osako (33.) passiert. Oder der Fanklub-Besuch hätte eine Woche vorher stattgefunden – nach der 2:3-Pleite in Dortmund und der gefühlten Niederlage gegen Düsseldorf (3:3). So aber war die Welt der Bayern nach den Siegen gegen Lissabon (5:1) und Werder Bremen (2:1) wieder in Ordnung.

Manuel Neuer war am Sonntag Gast beim Fantreffen der "Bayernfreunde '95 Unterallgäu".Er nahm sich Zeit für Fan-Fragen, Autogramme, sprang als Ersatz-Dirigent ein und verteidigte seinen Ruf als Fußballprofi im Torwandschießen.
Video: Marina Mengele

Manuel Neuer: Der FC Bayern ist "nicht in der Krise"

Die Autogrammstunde blieb ihm freilich nicht erspart – und Neuer erfüllte auch jeden Wunsch, und wenn es die Signatur einer Bierflasche war. Entspannt war es bei der Fragerunde. Hier zeigte sich die Diplomatie des Kapitäns ebenso wie der feine Sinn für das, was die Fans hören wollen. "Wir sind nicht in der Krise, wir sind auf dem richtigen Weg", sagte Neuer auf die Frage, wer denn an der Krise Schuld habe: die Mannschaft oder der Trainer?

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Manuel Neuer besucht die Bayernfreunde Unterallgäu
Bild: Andreas Lenuweit

Wer denn deutscher Meister wird? "Wir werden alles dafür tun, das zu schaffen", sagt Neuer und erntet tosenden Applaus. Was es mit seinem Reklamier-Arm auf sich habe? Hier musste Neuer schmunzeln: "In letzter Zeit habe ich den nicht mehr oft eingesetzt. Das ist in mir drin. Ich will jede Situation ausnutzen, um mit der Mannschaft Erfolg zu haben. Ich finde das nicht unfair."

Neuer ist einem Wechsel in die USA nicht abgeneigt

Ob er sich ein Karriereende beim FC Bayern vorstellen könnte, oder doch noch den Schritt ins Ausland – Stichwort: USA – wagt? "Ich muss sehen, wo ich 2021 körperlich bin. Solange es geht, will ich auf höchstem Niveau spielen. Aber wenn man Basti Schweinsteiger anschaut: Dem gefällt’s in Chicago." Und nach der Karriere? "Das ist schwer zu sagen. Ich will sicher etwas machen, was auch den Kopf fordert." Ob beim FC Bayern oder nicht: "Da ist jetzt nicht der richtige Zeitpunkt, um sich darüber Gedanken zu machen."

Auch die jüngsten Fans hatten natürlich Fragen: Wie viele Autos in Manuel Neuers Garage stehen? "Nur zwei: mein Dienstwagen und ein Oldtimer. Bei Rollern und Fahrrädern sind es mehr." Dass er durchaus einen passablen Stürmer abgegeben hätte, bewies Neuer beim Torwandschießen mit zwei Treffern. Nach zwei Stunden verabschiedete sich das neue Ehrenmitglied der "Bayernfreunde" artig: "Es war wirklich schön bei euch. Ich musste an die Teamkollegen denken und wo die heute unterwegs waren. Ich hoffe, die hatten auch so eine tolle Zeit wie ich."

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