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Zusamtal

20.05.2015

Buttenwiesen soll attraktiver werden

Anstelle des Kriegerdenkmals am Marktplatz soll ein „Friedensdenkmal“ zwischen dem Buttenwiesener Rathaus und dem Friedhof entstehen.

Warum die Kommune im unteren Zusamtal die Städtebauförderung dringend braucht.

Als 1996 für Buttenwiesen im Rahmen der Städtebauförderung ein Sanierungsgebiet festgelegt wurde, umfasste das Gebiet nur den historischen Kernort. Bei den neuen Untersuchungen, die 2011 Voraussetzung für die Aufnahme ins Förderprogramm waren, wurde das Gebiet größer gefasst. Groß war das Interesse im Dezember 2012, als das Büro Moser und Ziegelbauer Nördlingen (städtebaulicher Teil), das Büro Dr. Heider Augsburg (Einzelhandel) sowie die Städtebau Gersthofen (Sanierungsbetreuung) den Buttenwiesenern die Ergebnisse vorstellten und mit den Bürgern diskutierten. Aktive Buttenwiesener halfen, die Entwicklung weiterzubringen. Denn öffentliche Straßen und Plätze sollen aufgewertet werden, die Stärkung des Einzelhandels und der Gastronomie sind weitere Schwerpunkte.

Inzwischen ist ein umstrittener Künstlerwettbewerb für das Kriegerdenkmal in Buttenwiesen in Vorbereitung, für die Neugestaltung des Marktplatzes und die Sanierung der Ortsdurchfahrt laufen bereits die Planungen. Parallel dazu wird die rechtliche Grundlage geschaffen, um so viele Zuschüsse wie möglich für Maßnahmen zu erhalten, die Mängel und Missstände beseitigen sollen, erklärte Gunther Wild von der Städtebau dem Buttenwiesener Gemeinderat am Montag. Einstimmig beschloss das Gremium die Festsetzung des Sanierungsgebiets Ortskern Buttenwiesen. Dies wird erst nach der öffentlichen Auslegung der Satzung rechtskräftig.

Vorab war die Abwägung der Anregungen der Träger öffentlicher Belange fällig. Wie Wild erklärte, gab es keine Einwände gegen die Sanierungssatzung, jedoch Anregungen. Bürgermeister Norbert Beutmüller erläuterte die Passagen, nachdem der Planer gesundheitlich angeschlagen war. Unter anderen wies das Landwirtschaftsamt darauf hin, dass das bestehende Wärmenetz mit Nachdruck vorangetrieben werden soll. Das Bayerische Amt für Denkmalpflege erklärte, dass archäologische Ausgrabungen durchzuführen sind, sollte der Erhalt von Bodendenkmälern nicht möglich sein. Es verwies auf den Bereich der katholischen Kirche, der ehemaligen Synagoge und des jüdischen Friedhofs. Kreisheimatpfleger Alois Sailer wünschte den Einsatz weniger modischer Bauweisen, den Erhalt einer dorfgerechten Dachlandschaft und die teilweise Freilegung des Birketbaches. Die in der Abwägung aufgeführten Änderungen wurden zur Kenntnis genommen.

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