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Tourismus

02.09.2014

Wertingen ist eine Reise wert

Die Innenstadt von Wertingen beeindruckt die Besucher immer wieder. Auch wenn sie nur kurze Zeit bleiben.
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Die Innenstadt von Wertingen beeindruckt die Besucher immer wieder. Auch wenn sie nur kurze Zeit bleiben.

Von Urlaubern wird die Stadt positiv wahrgenommen. Oft ist die Zusamstadt die Basis für Tagesausflüge

Etwa 400 Wohnmobile pro Jahr machen Station auf dem Wertinger Wohnmobilpark auf dem ehemaligen Bahnhofsgelände. „Die Leute bestätigen immer wieder, dass Wertingen eine sehr schöne Stadt ist“, erzählt Inhaber Harald Molle. Da Wohnmobilisten höchstens vier Tage an einem Ort bleiben, spricht er von etwa 500 Übernachtungen.

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Aus Deutschland, Frankreich, Schweden, Norwegen, Großbritannien, Italien und so manchem Land mehr kommen die Gäste. Laut Molle wollen sie Radfahren, sich die Gegend anschauen und vor allem entspannen. Das Radio- und Biermuseum sei sehr beliebt, das Heimatmuseum und die buttinette, die weithin bekannt ist. Seinen Gästen gibt er einen Stadtplan, Speiselokal- und Caféführer mit sowie Tipps, wo eingekauft werden kann. „Laut Statistik liegt die Kaufkraft pro Tag und Person bei 37 Euro ohne Benzin.“

Wieso kommen die Leute gerade nach Wertingen? Hinweise gibt es in Stellplatzführern und Apps für’s Smartphone. Auch bei Foren im Internet hat der Wertinger Stellplatz inzwischen einen guten Ruf. Obwohl Harald Molle zwei kürzlich abgegebene schlechte Bewertungen Sorgen machen, aufgrund des lauten Geräuschpegels und des Gestanks der angrenzenden Biogasanlage.

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Angelika Tittl von Donautal Aktiv sieht das gut ausgebaute Radwegnetz als einen Grund, warum die Region für Urlauber interessant ist. Die Wege führen beispielsweise rund um das Schwäbische Seenland und entlang der Via Danubia. Der Radweg „Kunst, Kultur und Ried“ leitet sowohl ins Höchstädter Schloss als auch durch’s Donauried. Vom Golfplatz bei der Nusseralm schwärmt sie ebenfalls. Sie nennt den Gufi-See bei Gundelfingen mit Wasserski- und Wakeboardanlage und den Wagersee zwischen Holzheim und Lauingen mit seinem Segelangebot. „Wir bekommen immer wieder Rückmeldungen, dass es Gäste gibt, die sich in einem Hotel, in Privatzimmern oder Ferienwohnungen in der Region einbuchen und Tagesausflüge machen“, meint sie. Tittl erwähnt den Donautal-Radelspaß am kommenden Sonntag, 7. September. „Wir wollen auch bei den Einheimischen das Bewusstsein für die Region wecken.“ Jeder solle auf Anhieb sagen können, was die Gegend alles an Schönheit zu bieten hat.

Zusammenarbeit mit einem Reisebüro in den Niederlanden

Etwa 30 Prozent seiner Gäste im August kamen, um hier Urlaub zu machen, sagt Dominik Birzele vom Hotel und Gasthof Zum Hirsch in Wertingen. Das liegt einerseits an seinem Wochenend-Special in Verbindung mit dem Besuch im Legoland bei Günzburg. „Außerdem machen bei uns in der Hauptferienzeit viele Niederländer Station auf halbem Weg nach Italien“, berichtet der Inhaber des Wertinger Hotels weiter. Das liege vor allem an seinem Verkaufskooperationspartner, einem Reisebüro in den Niederlanden. Der Hauptteil seiner Gäste ist jedoch geschäftlich unterwegs. Wie die Buchungen zustandekommen und ob es sich um Individual- oder Geschäftsreisende handelt, weiß Birzele aus Fragebögen, welche die Gäste ausfüllen.

Auch Franz Plavcak hat im Augsburger Hof immer wieder Gäste, die schon mal zwei Wochen Urlaub machen. Allerdings übernachten bei ihm eher Monteure, die zwei, drei Wochen und auch schon mal drei Monate im Hotel bleiben. „Wertingen wird wahrgenommen. Ich habe immer nur Positives gehört“, freut er sich.

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