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Kühbach

27.11.2020

Keine Schulweghelfer in Kühbach: Es gibt zu wenig Freiwillige

Schulweghelfer sollten den Schulweg in Kühbach sicherer machen. Doch es gibt nicht genügend Freiwillige.
Foto: Bernhard Weizenegger (Symbolbild)

Plus Schulweghelfer sollten die Kreuzung von Schrobenhausener und Pfarrer-Knaus-Straße in Kühbach sicherer machen. Doch das wird nichts. Was sonst noch lief im Gemeinderat.

Nur eine Freiwillige hat sich auf den Aufruf der Marktgemeinde Kühbach nach Schulweghelfern für die Kreuzung von Schrobenhausener, Windener und Pfarrer-Knaus-Straße gemeldet. Die Gemeinde will den Schulweg sicherer machen. Zunächst war an eine Ampel gedacht. Doch die Gemeinde bekam weder für eine Ampel noch für einen Kreisverkehr grünes Licht. Die Polizei hatte stattdessen Schulweghelfer vorgeschlagen. Doch: „Mit nur einem Helfer werden wir den Dienst nicht stemmen können“, sagte Bürgermeister Karl-Heinz Kerscher im Gemeinderat. Mangels Beteiligung wird es deshalb an der Kreuzung keine Schulweghelfer geben.

Kläranlage läuft Das Abwasser der Gemeinde wird seit Ende Oktober komplett in die neue Kläranlage geleitet. Nur an der Außenanlage stünden noch Restarbeiten an, teilte Bürgermeister Kerscher mit. Im kommenden Jahr werden dann die alten Becken aufgelassen und die Retentionsflächen angelegt.

Bericht online Die Bürgerversammlungen sind auf März kommenden Jahres verschoben. Einen Rechenschaftsbericht, den der Kämmerer gerade erstellt, will die Gemeinde aber noch in diesem Jahr auf ihre Internetseite stellen. Bürgermeister Kerscher geht davon aus, dass es Anfang Dezember so weit sein werde.

Infos für Bürger Der Internetauftritt der Gemeinde ist neu gestaltet, bis Ende Januar soll die neue Bürger-App zur Verfügung stehen. Einen Veranstaltungskalender werde es vorerst aufgrund der aktuellen Situation keinen geben, teilte Kerscher mit. Termine werden ins Marktjournal, wie das Mitteilungsblatt der Gemeinde künftig heißen wird, mit aufgenommen.

Am Rathaus in Kühbach wird angebaut. Nun müssen Farben ausgesucht werden.
Foto: Erich Echter (Archivfoto)

Farbe für Anbau Bei Tageslicht will sich der Gemeinderat die Farbmuster für das Obergeschoss der Fassade am neuen Rathausanbau ansehen. Die Vertäfelung der Glasfront im Erdgeschoss wird, wie vom Architekten und dem Rathausanbaugremium vorgeschlagen, in hellem Grau gehalten. Ebenso die Fenster, die im alten Rathaus neu eingebaut werden müssen. Knapp 12.000 Euro kosten die neuen Fenster für die Toilettenanlagen im Unter- und Obergeschoss des neuen Anbaus, die der Gemeinderat im nicht-öffentlichen Teil bei Firma Sedlmeyr in Friedberg bestellte. Rund 13.400 Euro kosten die Zwischenwände mit Türrahmen von Baumbach-Trockenbau in Scherstetten.

Kühbacher befürchtet mehr Verkehr zwischen Rettenbach und Unterbernbach

Flächennutzungsplan Mehr Verkehr zwischen Rettenbach und Unterbernbach befürchtet ein Bürger der Gemeinde, wenn eine geplante Umfahrung im Norden von Inchenhofen gebaut wird. Diese ist im neuen Flächennutzungsplan der Nachbargemeinde enthalten. Aus Sicht des Bauamtes spreche nichts gegen den Plan, teilte der Bürgermeister mit. Er wies darauf hin, dass Autofahrer von Pöttmes nach Unterbernbach bereits jetzt mit Navis über Rettenbach geleitet werden. Der Gemeinderat hatte keine Einwände.

Bauantrag genehmigt Gegen den Neubau einer Lagerfläche im Gewerbegebiet Radersdorf gab es im Gemeinderat keine Einwände. Was dort gelagert werden kann, ist laut dem Bürgermeister völlig offengehalten. Das Landratsamt wird das Schallgutachten prüfen.

Neues Baugebiet Im Baugebiet „An der Schildbreite II“ sind alle Plätze bebaut. Der Gemeinderat beauftragte Landschaftsarchitekt Hans Brugger mit der Planung der Grünflächen.

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