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Handball-Bezirksoberliga

04.11.2019

Aichach bricht in der Schlussphase ein

Yannick Braun (am Ball) und seinen Aichacher Teamkollegen ging in Haunstetten in der Schlussphase der Partie die Kraft aus. So häuften sich auch technische Fehler, die nicht ohne Konsequenzen blieben.

Ersatzgeschwächte TSV-Männer schaffen in den letzten 16 Minuten beim TSV Haunstetten II nur noch zwei Treffer

Mit zwei Heimsiegen hatten die Handballer des TSV Aichach zuletzt in der Bezirksoberliga aufhorchen lassen. Wer die Mannschaft danach bereits auf dem Weg ins gesicherte Mittelfeld sah, der musste diese Einschätzung spätestens am Samstagabend revidieren. Beim Team Zwei des TSV Haunstetten gab es eine herbe 18:28-Niederlage. Damit sind die Aichacher auswärts nach wie vor ohne Erfolgserlebnis.

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Als große Überraschung war dieses Ergebnis nicht anzusehen. Ohne Gregor Triltsch, Konstantin Schön, Stefan Breitsameter und Michael Kügle fehlte ein Quartett, das sich nicht so einfach ersetzen ließ. Besonders deutlich wurde das in der Schlussphase. Nach 44 Minuten hatten die Gäste 16 Treffer erzielt, es folgten nur noch zwei. Fabian Link dagegen trumpfte in diesem Abschnitt mit vier Toren in Folge auf, wobei er einen Siebenmeter nicht verwerten konnte. Am Ende hatte der herausragende Rückraumschütze von Haunstetten ein Dutzend an Treffern erzielt. Damit ist schon einiges gesagt über den Verlauf der Partie beim Landesliga-Absteiger.

Der Start konnte sich durchaus sehen lassen. Doch dann häuften sich die technischen Fehler. Die blieben nicht ohne Konsequenzen, wie Trainer Manfred Szierbeck feststellte: „Haunstetten hat das routiniert ausgenutzt.“ Nach der Pause kam sein Team noch zweimal bis auf zwei Tore ran, beim Stand von 18:16 gab es eine Zeitstrafe gegen Johannes Euba: „Die hat uns zwei Tore gekostet, das war der Knackpunkt. Die Kraft war nicht mehr da.“ Gerade jetzt hätte man Handballer wie Kügle und Schön gut gebrauchen können. Szierbeck: „Wenn sie nicht da sind, kann ich sie nicht herzaubern.“

Aichach bricht in der Schlussphase ein

Zwei junge Spieler hob der Coach lobend heraus: „Der Johannes Euba hat ein gutes Spiel gemacht und der Masin Chickh im Tor auch.“ Insgesamt aber bleibt festzuhalten: Wer sich mit 18 Treffern begnügt, wird nur selten als Sieger aus einer Handballpartie hervorgehen. Und dass der beste Aichacher Torschütze diesmal über vier Treffer nicht hinauskam, das war ebenfalls ein Grund für die Niederlage im Süden von Augsburg.

TSV Aichach Chikh, Freiding, Vinzenz Hartl (2), Johannes Euba (4), Stubner (1), Braun, Bauer (4/2), Oliver Huber (3), Manuel Euba, Florian Geisreither, Lorenz Hartl, Christoph Huber (4).

Siebenmeter 5:2 Zeitstrafen 4:2.

Auch nach dem fünften Spiel in der Bezirksoberliga stehen die Aichacher Handballerinnen ohne Verlustpunkt da. In Leipheim gewannen sie 22:20. "Bericht folgt

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