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Fußball-Landesliga

13.05.2018

Aindling vor K.-o.-Spielen im Sinkflug

Matthias Jacobi (hier im Spiel gegen Kaufbeuren) und der TSV Aindling blamierten sich im letzten Heimspiel der regulären Saison. Gegen das Schlusslicht aus Bad Grönenbach gab es eine peinliche 0:1-Pleite. Die Formkurve vor den Relegationsspielen zeigt nach unten.
Bild: Sebastian Richly

TSV blamiert sich im letzten Heimspiel mit einer 0:1-Niederlage gegen Schlusslicht Bad Grönenbach. Die Leistung ist keine Empfehlung für die Relegation.

Eines steht fest: Das war das letzte Landesliga-Heimspiel für den TSV Aindling in der Saison 2017/18. Was noch offen ist: Wann es am Schüsselhauser Kreuz wieder um Punkte in dieser Klasse geht. Nach der 0:1-Niederlage gegen den TV Bad Grönenbach ist die Gefahr größer denn je, dass der Weg erstmals runterführt in die Bezirksliga.

Nicht nur das Ergebnis widersprach den Erwartungen des TSV, auch die Vorstellung gegen das Schlusslicht, das in den beiden direkten Vergleichen jeweils die Oberhand mit insgesamt 4:0 Toren behielt. Das besagt schon einiges über die Leistung der Aindlinger, bei denen offensichtlich das Duo Larifari Regie führte. Mit Sommerfußball lässt sich kein Blumentopf gewinnen, nicht mal gegen den Tabellenletzten, der keine Glanzpartie zeigen musste. Bezeichnend für den Abwärtstrend am Lechrain war auch das Zuschauerinteresse. Ganze 46 Besucher erwarben an diesem Tag eine Eintrittskarte. Der Samstag war noch nie ein Renner in Aindling, doch diese Minikulisse ist auch auf eine verkorkste Saison zurückzuführen, die lediglich 18 Punkte in 16 Partien zu Hause ergab. Wer diesmal die Gartenarbeit dem Fußball vorzog, hat nicht viel versäumt. Die Aussichten für die Relegation sind jedenfalls düster.

Aindlings Simon Knauer fehlt

Simon Knauer war privat verhindert, ansonsten kam weitgehend die Elf zum Einsatz, der auch in der Saisonverlängerung das Vertrauen gelten soll. Über einige Positionen werden die Trainer nun aber wohl noch länger nachdenken müssen. Je länger die Partie dauerte, desto schlechter wurde das Niveau aufseiten des TSV. Die Zuspiele in der Offensive fielen nicht selten schlampig aus, andererseits waren die Spitzen zu wenig in Bewegung, sodass sie schlecht anzuspielen waren.

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In der letzten Szene vor der Pause leistete sich Wolfgang Klar einen Schnitzer, der beinahe Denis Wassermann das 0:1 ermöglicht hätte. Daraus lernten die Aindlinger nichts. Wenig später bediente Wassermann auf der linken Seite Raffael Friedrich, der den Ball mit einem Schlenzer in die Maschen beförderte. Die Reaktion im Aindlinger Lager auf diesen Rückstand? Jetzt liefen sich die vier Feldspieler, die auf der Bank saßen, warm, ehe sie eingewechselt wurden. Den Schalter umzulegen und diese Blamage gegen den Absteiger in die Bezirksliga zu umgehen, dessen Kader nur noch aus 14 Mann bestand, dazu waren die Gastgeber nicht mehr in der Lage. Sie hatten ihre beste Szene in der 11. Minute. Nach einem Zuspiel von Thomas Kubina lag bei einem platzierten Schuss von Simon Fischer das 1:0 förmlich in der Luft. Doch Milos Elias im TV-Kasten klärte zur Ecke.

TSV Aindling Wernberger, Haas, Klar, Hildmann, Jacobi (64. Wink), Mayr (62. L. Wiedholz), Modes, Schöttl (62. Prießnitz), Buchhart, Kubina, Fischer.

TV Bad Grönenbach Elias, Miller (75. Müller), Siebert, Haug, Flack, Moritsch, Kutlik, Rinninger, Wassermann, Zwickl (22. Zeller), Friedrich.

Tor 0:1 Friedrich (48.) Schiedsrichter Wittmann (Altdorf) Zuschauer 70.

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