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Leichtathletik

12.08.2018

Favorit lässt bei Städtestaffel nichts anbrennen

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Trotz großer Hitze waren zehn Teams bei der 19. Städtestaffel zwischen Aichach und Friedberg unterwegs. Neben einigen altbekannten Gesichtern gab es auch zahlreiche Debütanten. Wie auch in den Jahren zuvor fiel der Startschuss in Aichach.
Bild: Josef Mörtl

LC Aichach legt die Strecke zwischen Aichach und Friedberg am schnellsten zurück. Auch die beiden anderen Teams auf dem Treppchen kommen aus Aichach.

Die 19. Auflage der Städtestaffel zwischen den beiden Landkreis-Metropolen Aichach und Friedberg war wieder einmal eine heiße Angelegenheit – auch wenn bei den zwei obersten Treppchenplätzen am Samstag schnell alles klar war. Es siegte das favorisierte Mixed-Team des LC Aichach in 1:18:08 Stunden vor dem Mixed- Team des RSC Aichach in 1:22:47 Stunden. Dritter wurde die Freiwillige Feuerwehr Aichach in 1:32:49 Stunden vor den „Kanalrattsn“ der Firma Wöhrl, die allerdings durch ihren Schlussläufer deutlich aufholten – der schnelle Mann war niemand anderes als Altmeister Thomas Straßmeir; im Übrigen einer der wenigen, der seinen Streckenabschnitt ohne größeren Schweißverlust bewältigte.

Viele der anderen Teilnehmerinnen und Teilnehmer klagten über die große Hitze. Zum Beispiel Herta Bergmann, die letzte Frau der LCA-Damen-Crew: „Es war schon arg heiß“, bekannte die W65-Dauerläuferin und freute sich auf ein kühles alkoholfreies Bier im Friedberger Festzelt bei der anschließenden Siegerehrung. Sie hatte ihre Riege auf Platz fünf in 1:38:02 Stunden geführt.

„Wir sind nicht die Schnellsten, aber die Coolsten.“

Einige Teams nahmen das erste Mal an dem Rennen teil, so auch eine Gruppe des SSV Alsmoos-Petersdorf. Markus Ehm erzählte: „Wir wollen eine Laufgruppe beim SSV gründen. Es gibt bei uns viele Läuferinnen und Läufer, die bisher meistens alleine unterwegs sind. Im Team macht es mehr Spaß.“ Die Freude der Alsmooser und Petersdorfer wurde indes ein wenig getrübt, weil ihr Schlussläufer Jürgen Hackl an einer der vielen Friedberger Kreuzungen falsch abgebogen war – ein Problem, das in den vergangenen Jahren immer wieder vorgekommen ist und von den Friedberger Organisatoren der Veranstaltung bis dato nicht behoben werden konnte.

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Die SSV-Staffel wurde daher Siebter in 1:42:40 Stunden, hinter den Judoka der SF Friedberg in 1:41:21 Stunden. Nur minimal später, in 1:42:45 Stunden, traf die „Läufergang Aichach“ ein, eine Gruppe von sportlichen jungen Frauen und Männern, die schon seit einigen Jahren gemeinsam bei Rennen in der Region auftreten. „Wir sind vielleicht nicht die Schnellsten, aber die Coolsten“, beschrieb Alena Haverer augenzwinkernd das Selbstverständnis der „Gang“.

Das Zehner-Feld wurde vervollständigt durch die beiden gemischten Teams des SV Ried, die ebenfalls erstmals an der Landkreis-Staffel teilnahmen. Ihre Plätze nahmen sie gelassen. Warum, erklärte Bianca Seitz: „Wir sind nicht in der Spitze stark, dafür in der Breite. Egal, wie heiß es ist.“ Ohnehin war die Stimmung bei der anschließenden Siegerehrung im Friedberger Festzelt bei allen Teams durchweg gut – egal welche Platzierung.

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